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Willkommen auf der Homepage der BASG e.V. - Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule im Gesundheitswesen.

Wir sind eine Gruppe schwuler Männer aus den unterschiedlichsten Bereichen des Gesundheitswesens: Ärzte, Auszubildende, Ergotherapeuten, Gestalttherapeuten, Heilpraktiker, Krankenhausseelsorger, Krankenpfleger/-pflegeschüler, Physiotherapeuten, Psychologen, Psychotherapeuten, Sozialarbeiter, Sozialpädagogen, Studenten, Verwaltungsangestellte uvm.

 

Wir treffen uns einmal im Jahr im schwulen Tagungshaus Akademie Waldschlösschen bei Göttingen.

Einen Eindruck über unsere bisherigen Themen kannst Du Dir hier verschaffen. Wenn Du etwas Eigenes einbringen möchtest, findet sich in der Regel auch hierzu auf der Tagung Platz und wenn Du nur mal vorbeischauen willst um Dir einen Eindruck zu verschaffen -> ebenfalls herzliche Einladung.

Neben der „Arbeit“ kommt auch die Entspannung nicht zu kurz. Das Waldschlösschen und seine Umgebung bietet dafür viele Möglichkeiten und manches Thema aus den Arbeitsgruppen lässt sich bei einem Spaziergang oder beim Kaffee :) in der Göttinger Altstadt vertiefen. Viele kommen ja am Freitag aus einer stressigen Woche und brauchen auch etwas Abstand.

Wichtig sind uns die Freundschaften, die über die Zeit in der BASG entstanden sind und entstehen, verbunden mit einer Neugier neue Leute kennen zu lernen - Dich zum Beispiel! :)

Wenn wir Dich hoffentlich neugierig gemacht haben bist Du herzlich zur nächsten Tagung eingeladen und kannst Dich hier anmelden oder gerne noch weitere Fragen per e-mail an mail(at)basg.de stellen.

Grüsse,
Ralph
(Vorstand BASG)

 

Einladung zur aktuellen Tagung der BASG e.V. vom 11. - 13. Mai 2012 in der Akademie Waldschlösschen bei Göttingen

Fortbildungspunkte der Ärztekammer:
Für die Tagung sind 6 Fortbildungspunkte der Ärztekammer beantragt.

P r o g r a m m:

Vortrag

Wird noch bekanntgegeben.

Balint-Gruppe

Der Hintergrund von schwierigen oder misslungenen Therapeuten-Klienten-Interaktionen sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer progressiven Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.

Die eigene sexuelle Orientierung wie auch die der Klienten nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar.


Je nach Bedarf der Teilnehmer sind am Wochenende weitere Gruppen möglich, Du findest sie hier.

 

Nach dem Auftakt im Dezember 2001 durch Dr. Rainer Herrn zum Thema "Die Biologisierung der Homosexualität - Tendenzen und Motive. Ein doppelter Rückfall" beschäftigte sich im März 2002 der Frankfurter Sexualwissenschaftler Prof. Dr. Martin Dannecker mit der Frage, wie weit denn nun die Integration des gewöhnlichen Homosexuellen in die Gesellschaft gelungen ist: "Vom schönen Schein der Normalität - Homosexualität an der Jahrtausendwende". Es folgte Dr. Herbert Gschwind zum Thema "homosexuelle Väter", Dipl.-Psych. Sophinette Becker mit: "Frauenphantasien - Männerphantasien" und Dipl.-Psych. Dr. phil. Thomas Grossmann mit seiner Studie "Prähomosexuelle Kindheiten". Dipl. Psych. Holger Walther gab eine Einführung in die systemische Beratung und berichtete vor dem Hintergrund seiner psychotherapeutischen Arbeit in eigener Praxis für Paar- und Familientherapie: „Schwule Partnerschaft – Gelingen und Scheitern aus systemischer Sicht“. Dr. Stakelbeck und Dr. Frank stellten die neuere Theoriebildung zur Homosexualität vor und fragten im März 2004: "Neue Theorien zur Homosexualität – kommen diese nur noch aus Amerika?". September 2004: Dr. Rainer Herrn: „Die unliebsamen Schwestern. Das problematische Verhältnis zwischen Transvestiten und Homosexuellen, eine historische Reminiszenz mit verblüffender Aktualität.“ Im Dezember 2004 stellte Dr. Michael Bochow die Ergebnisse seiner letzten Studie vor, Titel: "Schwules Glück im Alter : Gibt es ein Leben nach 55 ?" Im April 2005 begannen wir eine Serie zum Thema christlicher Fundamentalismus: Dipl.-Psych. Thomas Heinrich sprach zum Thema: "Heilung von Homosexualität? - christlicher Fundamentalismus und Prof. Udo Rauchfleich führt das Thema weiter und berichtete von seinen Erfahrungen mit Vertretern solcher „Therapien". Im April 2006 folgte Dr. Udo Frank mit: "Grundkurs Homosexualität“ – Therapieleitlinien, Weiterbildungscurricula und wie weiter?

Die Themen vergangener Arbeitstagungen der BASG finden sich unter: Inden der Tagungen.

Die Termine finden sich hier.


Allgemein

Die BASG ist ein Zusammenschluß im Gesundheitswesen tätiger schwuler Männer. Die Gründung der BASG geht auf den Berliner Gesundheitstag 1980 zurück.

Trafen sich anfangs vor allem im psychotherapeutischen Bereich tätige Ärzte und Psychologen, so setzt sich die BASG heute aus Mitgliedern verschiedenster Berufsgruppen des Gesundheits- und Sozialwesens zusammen. Die verstärkte Einbeziehung unterschiedlicher Berufsgruppen, wie z.B. Krankenpfleger, Sozialarbeiter u.a.m. sind Anliegen der BASG.

Die BASG veranstaltet dreimal im Jahr im Schwulen-Tagungshaus "Akademie Waldschlößchen" bei Göttingen Arbeitstagungen mit einem breiten Angebot an Fortbildung, Vorträgen, Supervision, Körperarbeit und interdisziplinärem Erfahrungsaustausch. Der effektivste Weg uns kennenzulernen ist an einer der Tagungen im Waldschlößchen teilzunehmen. Hierzu möchten wir an dieser Stelle herzlichst einladen.

Neben einer Selbsterfahrungsgruppe zum Thema Coming out am Arbeitsplatz und einer Balint-Gruppe, treffen sich Arbeitsgruppen zu den Themen: Krankenpflege, Positiv Leben/AIDS, Psychoanalyse, Psychotherapie, schwule Sexualität, schwule Gesundheit. Daneben ist ausreichend freier Raum für aktuelle Themen und neue Gruppen. Darüber hinaus bieten das Waldschlößchen und seine landschaftlich schöne Lage die Möglichkeit zur Erholung und Entspannung. Wichtig ist uns ebenfalls der zwanglose Austausch und das persönliche Gespräch außerhalb der Arbeitsgruppen.

Die Ziele der BASG sind im Allgemeinen mit denen der Schwulenbewegung als Menschenrechtsbewegung identisch. Ziele, für die wir uns besonders einsetzen, sind:

  • Initiierung einer Antidiskriminierungserklärung durch psychiatrische und psychotherapeutische Fachgesellschaften
  • Erarbeitung von Curricula in der fachspezifischen Aus-, Fort- und Weiterbildung
  • Erarbeiten von Leitlinien in der Therapie homosexueller Patienten
  • Unterstützung beim Coming-Out am Arbeitsplatz
  • Zulassung von Schwulen zur Ausbildung an psychoanalytischen Instituten
  • Thematisierung der Homosexualität in der beruflichen Ausbildung
  • Erarbeitung von Konzepten für den Umgang mit körperlichen Krankheiten (z.B. HIV/AIDS und Hepatitis), die besonders das Leben schwuler Männer beeinträchtigen

 

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