Gruppen

Es finden sich Gruppen zu unterschiedlichsten Themen aus dem Kreis der Teilnehmer. Auch Diplom- oder Promotionsarbeiten, Forschungsprojekte oder Studien können vorgestellt werden.

Zusätzlich organisiert die BASG Vorträge mit Gästen und Referenten in unserer Vortragsreihe: "Der schwule Mann zwischen Medizin und Gesellschaft".

Balint-Gruppe

Der Hintergrund von schwierigen oder misslungenen Therapeuten-Klienten-Interaktionen sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer progressiven Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.
Die eigene sexuelle Orientierung, wie auch die der Klienten, nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar.

Coming Out am Arbeitsplatz

Gruppe, die sich mit dem oft neuaufgelegten Thema Coming Out und seinen Variationen befaßt.

Positiv leben

Gesprächsgruppe für alle, die vom Thema AIDS und HIV berührt sind oder sich nicht scheuen, sich berühren zu lassen.

Krankenpfleger

Die AG "schwule Krankenpfleger" beschäftigt sich mit den verschiedensten Themenstellungen der Pflege, z.B. mit der Darstellung von Homosexualität in aktueller Literatur zur Krankenpflegeausbildung oder der Problematik von Schwulen im Altenheim. Je nach Thema können auch hier fachkompetente Referenten eingeladen werden.
Verstärkung in unserer Gruppe ist sehr gerne gesehen, wobei sich natürlich auch Altenpfleger, KPH´s und andere in der Pflege tätige angesprochen fühlen sollen.

Arbeitsgruppe Psychoanalyse

Wir beschäftigen uns sowohl mit berufspolitischen Fragen, als auch Fragen der psychoanalytischen Therorie. So waren Themen z.B.:

Die Zulassung offen homosexueller Ausbildungskandidaten an psychoanalytischen Instituten.

Die therapeutische Haltung gegenüber schwulen Analysanden. Insbesondere Fragen zu Übertragungs- und Gegenübertragungsphänomenen.

Die psychoanalytische Theoriebildung in Bezug zur weiblichen und männlichen Homosexualität mit Texten u.a. von J. Benjamin, H. Deutsch, I. Fast, E. Frei, S. Freud, R.C. Friedmann, U. Geuter, S.L. Gilman, J. Grieser, E.S. Poluda, R. Reiche, J. LeSoldat, S.L. Gilman, N.J. Chodorow, S.H. Phillips.

Kamingespräch - Schwule Sexualität

Verschiedenste Themen - hier einige Beispiele aus den vergangenen Tagungen:

  • Der Fetisch im Wandel der Zeiten – eine lustvolle Betrachtung.
  • Film: Pedro Almodóvar (bitte die Betonung beachten ;) „Das Gesetz der Begierde“.
  • "Ma vie en rose": Ludovic ist 7 Jahre alt, spielt am liebsten mit Puppen und zieht sich Mädchenkleider an. Als Ludovic mit einem Nachbarsjungen Heiratspläne schmiedet und sich dem Anpassungsdruck «ein richtiger Junge zu werden» beharrlich widersetzt, gerät die Welt um ihn aus den Fugen. Ein witziger, ein trauriger, ein poetischer Film über einen «sissy-boy», einfach hinreißend schöööön. Herbert
  • "Sehen und gesehen werden - die Lust am Schauen und am Zeigen".
  • Qualitätsstandards für Darkrooms.
  • "Sex über Medien - unzüchtige Rufe durch den Draht".
  • "Sex zu mehreren".
  • Der Film: Jean Genet: „Un chant d´amour“.
  • Barebacking - Reiten ohne Sattel Mit dem wilden Westen und Rodeo hat Barebacking nur indirekt etwas zu tun. Barebacking steht für ficken ohne Gummi und kann als Gegenstück zu den Safer-Sex-Partys verstanden werden. Der Thrill, so sagt man, sei zu infizieren (gift giver) oder bewußt das Risiko einzugehen, infiziert zu werden (bug chaser). Ob Barebacking bereits eine Welle ist, die aus den USA nach Europa schwappt, das muß offen bleiben. Jedenfalls scheint Barebacking mehr als nur die Gemüter zu erregen. Diese Erregungen werden Thema des Kamingespräches sein. Herbert
  • Wie viel Sex darf/muss man nach mehrjähriger Beziehung noch mit dem Partner haben, damit es noch eine "vollständige" Beziehung ist?

Körperarbeit

Je nach den Vorschlägen und Angeboten aus den eigenen Reihen z.B: Autogenes Training, Bodyawareness, Massage, Yoga etc.