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| THEMEN DER 97. TAGUNG (April 2006) |
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"Der schwule Mann zwischen Medizin und Gesellschaft"
„Grundkurs Homosexualität“ – Therapieleitlinien,
Weiterbildungscurricula und wie weiter?
Begeben sich Lesben und Schwule in psychiatrische oder psycho-thera-peutische Behandlung, ist auch heute noch nicht von vornherein ausgemacht, wie Behandelnde mit dem bedeut-samen Aspekt ihrer sexuellen Orientierung umgehen. Ebenso unklar ist, über welches konkrete Wissen die Behandelnden zu lesbischen und schwulen Lebenswelten verfügen.
Umfragen bei Psycho-therapeutInnen wie auch veröffentlichte Einzelfall-berichte zeigen, dass – offenbar unabhängig von der eigenen sexuellen Orientierung - TherapeutInnen teilweise sehr reflektiert und vorurteilsfrei mit lesbischen und schwulen KlientInnen arbeiten. Trotzdem ist eine gewisse Sorge bei den Hilfesuchenden durchaus berechtigt: Heterogene Qualität von Lehrbuchinhalten und das Fehlen von offiziell verab-schiedeten Anti-dis-krimi-nierungs-De-kla-rationen durch die Fach-gesell-schaften belegen dies ebenso wie die weitgehende Fehlanzeige zu Behandlungs-standards, -leitlinien oder zu entsprechenden Inhalten in Weiter-bildungs-curricula, z.B. für Psychologische Psycho-therapeuten oder in der Facharzt-weiterbildung. Aufgrund dieses gravierenden Defizits hängt das konkrete therapeutische Wissen bspw. über Coming out, lesbischwule Lebens-welten oder spezifische Krisen-situationen oft ab von persönlicher Einstellung, Erfahrung und Offenheit von Therapeuten, deren eigener Orientierung oder bis dahin gemachter, selektiver klinischer Eindrücke.
Der Vortrag nennt – ausgehend von einer Bestandaufnahme - mögliche Inhalte für entsprechende Leitlinien und Weiterbildungscurricula und will nicht zuletzt auch eine Diskussion anregen zu der Frage, auf welchen Wegen das bestehende Defizit durch die Zusammenarbeit mit Fachgesellschaften verringert und vielleicht langfristig beseitigt werden kann.
Literatur:
Cabaj R.P., Stein T.S. (1996): Textbook of Homosexuality and Mental Health. Washington DC, London: American Psychiatric Press
Heinrich T., Reipen M. (1998): Lesben und Schwule – die Klientel der unbekannten Art? In: Biechele U. (Hg.): Identitätsbildung, Identitätsverwirrung, Identitätspolitik – eine psychologische Standortbestimmung für Lesben, Schwule und andere. Berlin: DAH
Stakelbeck F., Frank U. (2003): From Perversion to Sexual Identity: Concepts of Homosexuality and Its Treatment in Germany. Co-published simultaneously in: Journal of Gay & Lesbian Psychotherapy Vol 7, pp. 23-46; and: Lingiardi V., Drescher J. (ed.) The Mental Health Professions and Homosexuality: International Perspectives, pp. 23-46, New York: Haworth Medical Press
Wallick M.M., Cambre K.M., Townsend M.H. (1992): How the topic of homosexuality is taught at U.S. medical schools. Academic Medicine 67: 601-603
Der Referent ist Facharzt für Psychiatrie und Neurologie, Psychotherapie, Ärztliches Qualitätsmanagement, Forensische Psychiatrie (DGPPN).
Workshop zur Hinterbliebenenversorgung in den Versorgungswerken
Am Samstag findet ab 10 Uhr ein Workshop mit Hans Hengelein vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie und Gesundheit statt.
In diesem Workshop wird es um die Beratung einer angemessenen Reaktion auf die Praxis der ärztlichen Versorgungswerke zur Frage der Hinterbliebenenvorsorge bei eingetragenen Lebenspartnerschaften gehen. Falls jemand persönliche/spezifische Informationen oder Erfahrungen zu lokalen Versorgungseinrichtungen hat wäre dies für den Workshop bereichernd.
Balint-Gruppe
Schwierige oder misslungene Therapeuten-Klienten-Interaktionen lassen uns in der somatisch-medizinischen wie in der psychotherapeutischen Arbeit immer wieder enttäuscht oder verunsichert zurück mit dem Gefühl, unsere Klienten nicht verstanden, nicht erreicht zu haben. Hintergrund sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer gelungenen Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.
Dass die eigene sexuelle Orientierung wie auch die der Klienten in die therapeutische Beziehung einfließt, ist unstrittig. Diese nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar. Martin
GAY-SPIRIT - Selbsterfahrung mit Archetypen
In Fortsetzung unserer Begegnungen mit dem Inneren Rat und dem Magischen Jüngling biete ich diesmal zwei Übungen alternativ an: Eine körperorientierte zur Begegnung mit dem Stamm der Männer, die Männer lieben, mit Musik und Bewegung und eine Visualisierungsübung im Rahmen der Begegnung mit dem Alten Weisen (auch der Magische Jüngling taucht wieder auf), sie heißt „Dein Selbst zurückgewinnen“. Christian
(Literatur: John R. Stowe. Gay Spirit – Eine Selbstentdeckungsreise für Männer, die Männer lieben) |
| THEMEN DER 96. TAGUNG (Dezember 2005) |
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Balint-Gruppe
Schwierige oder misslungene Therapeuten-Klienten-Interaktionen lassen uns in der somatisch-medizinischen wie in der psychotherapeutischen Arbeit immer wieder enttäuscht oder verunsichert zurück mit dem Gefühl, unsere Klienten nicht verstanden, nicht erreicht zu haben. Hintergrund sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer gelungenen Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.
Dass die eigene sexuelle Orientierung wie auch die der Klienten in die therapeutische Beziehung einfließt, ist unstrittig. Diese nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar. Martin
Coming out am Arbeitsplatz
Ob als Neueinsteiger ins Berufsleben, nach einem Arbeitsplatzwechsel oder „einfach so“, die Frage, wie weit wir unsere eigene sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz zum Thema machen, wie wir damit umgehen, dass sie zum Thema gemacht wird, hat für viele noch immer und immer wieder große Relevanz. Der Austausch von Hoffnungen, Ängsten und Erfahrungen kann für die eigene Situation erhellend und richtungweisend sein.
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben" bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder weniger weiten Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet, sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative" und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete. |
| THEMEN DER 95. TAGUNG (September 2005) |
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Wir setzen unsere Vortragsreihe mit dem Thema christlicher Fundamentalismus fort.
Prof. Udo Rauchfleich führt das Thema weiter und berichtete von seinen Erfahrungen mit Vertretern solcher „Therapien".
Balint-Gruppe
Schwierige oder misslungene Therapeuten-Klienten-Interaktionen lassen uns in der somatisch-medizinischen wie in der psychotherapeutischen Arbeit immer wieder enttäuscht oder verunsichert zurück mit dem Gefühl, unsere Klienten nicht verstanden, nicht erreicht zu haben. Hintergrund sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer gelungenen Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.
Dass die eigene sexuelle Orientierung wie auch die der Klienten in die therapeutische Beziehung einfließt, ist unstrittig. Diese nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar. Martin
Coming out am Arbeitsplatz
Ob als Neueinsteiger ins Berufsleben, nach einem Arbeitsplatzwechsel oder „einfach so“, die Frage, wie weit wir unsere eigene sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz zum Thema machen, wie wir damit umgehen, dass sie zum Thema gemacht wird, hat für viele noch immer und immer wieder große Relevanz. Der Austausch von Hoffnungen, Ängsten und Erfahrungen kann für die eigene Situation erhellend und richtungweisend sein.
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben" bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder weniger weiten Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet, sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative" und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete. |
| THEMEN DER 94. TAGUNG (April 2005) |
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Wir setzen unsere Vortragsreihe fort mit Dipl.-Psych. Thomas Heinrich zum Thema:
„Heilung von Homosexualität? - Christlicher Fundamentalismus“
Als früherer VLSP-Vorstand, Mitbegründer der Psychologischen Lesben- und Schwulenberatung in Mannheim und Mitherausgeber des VLSP-Jahrbuchs haben wir in ihm einen kompetenten Refernten gewinnen können: In Deutschland treten in den letzten Jahren vermehrt fundamentalistische Gruppen in Erscheinung. Der Vortrag will über Ziele, Organisationsstrukturen und Methoden aufklären.
Kommentar der BASG zum Thema "Umorientierungstherapien":
Das Thema der BASG Tagung im April waren die Aktivitäten von christlich-fundamentalistischen Initiativen, die „Umorientierungstherapien“ für homosexuelle Menschen propagieren und durchführen. Zentral war der Vortrag von Dipl. Psych. Thomas Heinrich, der mit detaillierten Kenntnissen in die Arbeitsweise dieser Organisationen einführte.
Das erklärte Ziel von „Wüstenstrom“ und den „Christen in der Offensive“ ist es Schwule, Lesben und vor allem solche Menschen, die sich im oder vor ihrem Coming-out befinden, weg von ihrer Homosexualität hin zum „Segen Gottes“ in Heterosexualität zu führen. Dabei verwenden sie geschickt den psychotherapeutischen Jargon und sind oft erst auf den zweiten Blick als schwulen- und lesbenfeindlich zu enttarnen.
Deutlich wurde die zunächst „einfühlsame“ Vorgehensweise der Fundamentalisten, welche die potentiellen Klienten da abholt wo sie sich befinden: In dem immer wieder konflikthaften und spannungsreichen Prozess des Coming outs Hier wird eine saubere Lösung angeboten: Weg mit der Verirrung des Schwulseins und glücklich mit Frau und Kindern heterosexuell leben.
Wer hätte etwas gegen die Lösung einzuwenden? Nun, auf, auf, ab in die Therapie, zeigt denn auch die in diesem Zusammenhang häufig zitierte (einzige) Studie des berühmten Professor für Psychiatrie Robert Spitzer, dass dies gut gelingen kann? Finden sich denn nicht immer wieder Einzelfallberichte von geglückten Umorientierungstherapien, die mit der Zeugung von Kindern enden. Der erfüllte Kinderwunsch als überzeugender Garant für ein glückliches heterosexuelles Eheleben. Wenn das kein überzeugender Studienendpunkt ist?
Das ist er nicht. Das ist er solange nicht, wie sich verzweifelte Menschen in solchen Therapien umbringen. Das ist er solange nicht, wie die Opfer solcher vermeintlichen Therapien in Beratungsstellen schwer traumatisiert und oft nach langem Rückzug auftauchen, kaum fähig sich erneut einem therapeutischen Prozess zu öffnen. Das ist er solange nicht, wie kein offener therapeutischer Prozess angestrebt wird, sondern das Therapieziel schon vor dem Erstgespräch ideologisch gefärbt feststeht.
Es bleibt widerlich, wenn sich so genannte Therapeuten mit manifesten antihomosexuellen Vorurteilen das Vertrauen ihrer Klienten erschleichen, aufgrund ihrer inneren Disposition, unfähig mit ihren Klienten in einen offenen therapeutischen Dialog einzutreten. Es stellt sich die Frage, was diese Therapeuten an der Homosexualität so reizt, ihr Unwesen zum Schaden der Patienten zu treiben. Warum müssen sie die Homosexualität so gründlich austreiben?
Ebenso könnte den Damen und Herren auffallen, dass es vielleicht nicht ganz so beliebig daherkommt: eben noch homo, bald schon hetero. Wenn man schon in diesen Kategorien denkt, drängt sich doch die Frage auf, ob es denn gerecht sein kann, die vorhandene Schöpfung, nur weil dem Menschen nicht bequem, mal schnell einer Umpolung zu unterziehen.
Noch ein Wort zu der in diesem Ideologiezusammenhang oft zitierten Studie Robert Spitzers. Besonderes Gewicht hat die Studie aus Sicht der Fundamentalisten, da gerade Spitzer im Rahmen der Entpatologisierungsdebatte vor 30 Jahren sich für die Normalität der Homosexualität einsetzte. So wird die Studie als besonders beweiskräftig ins Feld geführt. Nun sollte man die Studie einfach einmal lesen, denn sie stützt die These, dass Homosexualität „heilbar“ sei ironischer weise gerade nicht, sondern belegt eher einmal mehr wie prekär das Unterfangen ist: Die Verwendung der Spitzer Studie gerade von christlichen Fundamentalisten ist geradezu lächerlich, da die 200 Studienteilnehmer überwiegend durch christlich fundamentalistische Seelsorge und Therapie ihre Heilung erfuhren und ausgerechnet durch diese Therapeuten und Organisationen der Studie zugewiesen wurden. Befragt wurde eine reine "Erfolgsgruppe", das heißt nicht „erfolgreich“ Therapierte, oder Menschen die überhaupt nicht therapiert werden wollten, wurden überhaupt nicht befragt! Die Probanden berichteten dann in 45 minütigen Telefoninterviews über ihre vormalige Homosexualität. Dabei erweisen sie sich zur Stützung der These, dass Homosexualität heilbar sei als ausgesprochen ungeeignet:
Als "extrem homosexuell" wurden von Spitzer nur 23 % (33 von 143) der Männern und nur 9 % der Frauen (5 ! von 57) eingestuft. Unter den „erfolgreich Veränderten“ hatten immer noch 71 % der Männer und 37 % der Frauen „Homosexuelle Merkmale“ (lustvolle Gedanken in Tagträumen, bei Selbstbefriedigung oder Sexualkontakten) die auf der Skala von Spitzer bei mehr als „gelegentlich“ oder „gering“ lagen. Als "ausschließlich heterosexuell" bezeichneten sich nur 17 % der Männer und 55 % der Frauen! Und das bei Zuweisung „erfolgreich therapierter“ Probanden aus christlich fundamentalistischem Umfeld.
Die Stellungnahme der BASG zu diesem Komplex ist eindeutig:
Unsere Sorge gilt daher Männern und Frauen die sich im immer noch zumeist schwierigen und belastenden Prozess des Coming-Out Rat suchend an dererlei Organisationen wenden. Es ist davon auszugehen, dass sich Institutionen mit eindeutig definiertem Ziel nicht um ein Verstehen der Art der Konflikte scheren, sondern entsprechend Ihrem ideologischen Hintergrund die „Therapie“ exekutieren, die sie anbieten.
Es ist unhaltbar, dass eine solchermaßen ideologisch gefärbte Therapie sich der Homosexuellen zu bemächtigen sucht, um ihnen in der krisenhaften Situation des Coming-Outs vorschnell eine vermeintliche „heterosexuelle Lösung“ anzubieten. Die Spannungen im Selbsterleben, der Peergroup und des sozialen Umfeldes können in dieser Phase für den Einzelnen ohnehin schon unerträglich sein. Die ideologisch gefärbten Therapien bieten in dieser Krisensituation keinen Schutz um eine eigene Entwicklung zu ermöglichen, sondern nutzen die Schutzlosigkeit für ihre Zwecke aus. Das Argument, das die Klienten die Therapie oft selbst wünschten, schützt diese Organisationen hier nicht, da überhaupt nicht versucht wird, im offenen therapeutischen Prozess eine gemeinsame Lösung zu erarbeiten. Wie sollte dies auch gelingen, da sich die Organisationen selbst zu ihrer antihomosexuellen Haltung bekennen?
Wesentlich ist, den Wunsch, eine konflikthaft erlebte Homosexualität los zu werden, ernst zu nehmen und den vom Klienten vorgetragenen Therapiewunsch zu reflektieren. Wie jedes andere vorgetragene Therapiebegehren, kann auch der Wunsch nicht mehr homosexuell zu sein, nicht unkritisch antizipiert werden und in eine Wunschtherapie münden. Dies ist selbstverständliche psychotherapeutische Technik. Dass Institutionen, welche mit der Umorientierung zur Heterosexualität werben, ihr Begehren auch nur im Ansatz mit den Klienten neutral abwägen könnten kann man ausschließen.
Es ist ein anliegen der BASG über dergestalte „Therapie“ aufzuklären und Homosexuelle in ihrem Coming-Out Prozess zu stützen. Konflikthafte homosexuelle Entwicklung bedarf psychotherapeutischer Begleitung, nicht ideologisch gefärbter vorschneller Heilversprechen.
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Robert L. Spitzer
„Can Some Gay Men and Lesbians Change Their Sexual Orientation? 200 Participants Reporting a Change from Homosexual to Heterosexual Orientation“.
Presentation at the American Psychiatric Association Annual Convention. New Orleans, May 9, 2001. Subsequently published in Archives of Sexual Behavior, 32(5), 403-417, October 2003.
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Balint-Gruppe
Schwierige oder misslungene Therapeuten-Klienten-Interaktionen lassen uns in der somatisch-medizinischen wie in der psychotherapeutischen Arbeit immer wieder enttäuscht oder verunsichert zurück mit dem Gefühl, unsere Klienten nicht verstanden, nicht erreicht zu haben. Hintergrund sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer gelungenen Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.
Dass die eigene sexuelle Orientierung wie auch die der Klienten in die therapeutische Beziehung einfließt, ist unstrittig. Diese nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar. Martin
Coming out am Arbeitsplatz
Ob als Neueinsteiger ins Berufsleben, nach einem Arbeitsplatzwechsel oder „einfach so“, die Frage, wie weit wir unsere eigene sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz zum Thema machen, wie wir damit umgehen, dass sie zum Thema gemacht wird, hat für viele noch immer und immer wieder große Relevanz. Der Austausch von Hoffnungen, Ängsten und Erfahrungen kann für die eigene Situation erhellend und richtungweisend sein.
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben" bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder weniger weiten Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet, sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative" und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete. |
| THEMEN DER 93. TAGUNG (Dezember 2004) |
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Wir setzen unsere Vortragsreihe fort und freuen uns ganz besonders Dr. Michael Bochow für einen aktuellen Vortrag gewonnen zu haben:
Dr. Michael Bochow stellt die Ergebnisse seiner letzten Studie vor, Titel:
"Schwules Glück im Alter : Gibt es ein Leben nach 55 ?"
Schwule Männer im dritten Lebensalter werden in den Schwulen-Szenen kaum wahrgenommen. Mit dem kollektiven Altern der Protagonisten der Schwulenbewegung wächst jedoch der Widerstand gegen Ausgrenzung und Unsichtbarkeit der Älteren. Vor diesem Hintergrund sollen Ergebnisse einer Studie vorgestellt werden, die dreißig Interviews mit älteren Schwulen in Niedersachsen zur Grundlage hat (die Altersspanne der Interviewpartner reicht von 56 bis 78 Jahre). Die Studie wurde im Auftrag des Schwulen Forum Niedersachsen und mit Unterstützung der Akademie Waldschlösschen durchgeführt.
Dr. Michael Bochow ist Soziologe. Er gilt als "Datenpapst der schwulen Sexualität" in Deutschland und befragt seit 15 Jahren regelmäßig schwule Männer zu Sexualität, ihrem HIV-Risikoverhalten und Lebensstil. Der gebürtige Niedersachse (Jahrgang '48) lebt seit 1967 in Berlin.
Die Themen 2005:
Im April des kommenden Jahres wird Dipl.-Psych. Thomas Heinrich zum Thema: „Heilung von Homosexualität? - Christlicher Fundamentalismus“ sprechen. Als früherer VLSP-Vorstand, Mitbegründer der Psychologischen Lesben- und Schwulenberatung in Mannheim und Mitherausgeber des VLSP-Jahrbuchs haben wir in ihm einen kompetenten Refernten gewinnen können: In Deutschland treten in den letzten Jahren vermehrt fundamentalistische Gruppen in Erscheinung. Das erklärte Ziel von „Wüstenstrom“ und den „Christen in der Offensive“ ist es Schwule, Lesben und vor allem solche Menschen, die sich im oder vor ihrem Coming-out befinden, weg von ihrer Homosexualität hin zum „Segen Gottes“ in Heterosexualität zu führen. Dabei verwenden sie geschickt den psychotherapeutischen Jargon und sind oft erst auf den zweiten Blick als schwulen- und lesbenfeindlich zu enttarnen. Der Vortrag will über Ziele, Organisationsstrukturen und Methoden solcher Gruppen aufklären.
Im September 2005 freuen wir uns auf Prof. Udo Rauchfleisch (Basel), der zum selben Thema seine vielfältigen persönlichen Begegnungen mit Geschädigten und Vertretern solcher „Therapien“ vortragen wird.
Neue Krankheitsdebatte zur Homosexualität ?!
In „neuro date aktuell“ (nda), ein zweimonatlich in Zeitschriftenform erscheinender Informationsdienst für Neurologen & Psychiater, findet zurzeit eine Debatte zum Krankheitswert der Homosexualität statt. Der in Kiel niedergelassene Nervenarzt und Psychotherapeut Dr. Flöttmann - gleichzeitig Redaktionsmitglied bei nda - serviert in der Ausgabe vom 01.05. mit missionarischem Eifer unter der Rubrik „Zur Diskussion“ eine geballte Ladung Halb- und Unwahrheiten sowie Vorurteile aus der pathologisierenden Mottenkiste. Als „Beweis“ für seine Thesen referiert er paradigmatisch über den Fall einer von ihm „geheilten“ lesbischen Frau. Mit Erscheinungsdatum 01.09. werden zwei Leserbriefe hierzu in nda abgedruckt - und von einem Redaktionskollegen auf zweifelhafte Weise kommentiert.
Das Beispiel zeigt deutlich, dass „Umorientierungstherapien“ auch heute als anstrebenswert von bestimmten praktisch tätigen Psychotherapeuten angesehen und empfohlen bzw. durchgeführt werden. Damit sind die Vorträge bei den BASG-Treffen im kommenden Jahr zur Frage der „Reparations-“ und „Umorientierungsbehandlungen“ bei Schwulen und Lesben hochaktuell.
Über den Artikel und die Leserbriefe diskutierten wir beim letzten Treffen und haben verschiedene Optionen einer Stellungnahme besprochen. In der Zwischenzeit haben wir diverse Schreiben verschickt und erste spannende Antworten erhalten. Dazu mehr im Dezember, wir freuen uns auf eine anregende Diskussion.
Aktuelles in der BASG
Zunächst möchte ich mich im Namen meiner Vorstandskollegen bei Euch für die Email Adressen bedanken, die Ihr uns mitgeteilt habt. Weiterhin wollen wir den Emailverteiler dazu nutzen zeitnah Informationen, Artikel etc. zu schwulenpolitischen Themen im Gesundheitswesen weiter zu geben.
Um allen Interessierten an der BASG den Einstieg verlockender zu machen haben wir uns was einfallen lassen: Wir werden einen Schnupperpreis einführen und bieten ab sofort Nichtmitgliedern die ersten zwei Tagungen für den Mitgliederpreis an, zurzeit 85,- €.
Eine wesentliche Änderung, die wir für die Tagungen der BASG beschlossen haben ist, dass wir zukünftig nur noch dreimal im Jahr einladen wollen. So sollen die vorhandenen Ressourcen gebündelt werden. Die Termine für 2005 findet Ihr weiter unten. Ralph
Balint-Gruppe
Schwierige oder misslungene Therapeuten-Klienten-Interaktionen lassen uns in der somatisch-medizinischen wie in der psychotherapeutischen Arbeit immer wieder enttäuscht oder verunsichert zurück mit dem Gefühl, unsere Klienten nicht verstanden, nicht erreicht zu haben. Hintergrund sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer gelungenen Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.
Dass die eigene sexuelle Orientierung wie auch die der Klienten in die therapeutische Beziehung einfließt, ist unstrittig. Diese nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar. Martin
Coming out am Arbeitsplatz
Ob als Neueinsteiger ins Berufsleben, nach einem Arbeitsplatzwechsel oder „einfach so“, die Frage, wie weit wir unsere eigene sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz zum Thema machen, wie wir damit umgehen, dass sie zum Thema gemacht wird, hat für viele noch immer und immer wieder große Relevanz. Der Austausch von Hoffnungen, Ängsten und Erfahrungen kann für die eigene Situation erhellend und richtungweisend sein.
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben" bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder weniger weiten Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet, sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative" und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete.
„Kamingespräch“
Beim letzten Mal gab es einen Film aus dem reichhaltigen Fundus des Waldschlösschens von Pedro Almodóvar (bitte die Betonung beachten ;) ) „Das Gesetz der Begierde“. Das Thema der Dezembertagung ist noch offen, Vorschläge sind willkommen. |
| THEMEN DER 92. TAGUNG (September 2004) |
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"Der schwule Mann zwischen Medizin und Gesellschaft"
Nach dem Dr. Rainer Herrn im Dezember 2001 den Auftakt zu unserer Vortragsreihe mit dem spannenden Thema: "Die Biologisierung der Homosexualität - Tendenzen und Motive. Ein doppelter Rückfall" gegeben hat, freuen wir uns ganz besonders ihn noch einmal für einen aktuellen Vortrag gewonnen zu haben.
Dr. Rainer Herrn spricht zum Thema:
„ Die unliebsamen Schwestern. Das problematische Verhältnis zwischen Transvestiten und Homosexuellen, eine historische Reminiszenz mit verblüffender Aktualität. “
Als Schwerpunkte sind in der nächsten Zeit ganz unterschiedliche Themen vorgesehen, nämlich Homosexualität und Islam sowie "schwules ALtern".
AKTUELLES IN DER BASG
Zunächst möchte ich mich im Namen meiner Vorstandskollegen bei Euch für die Email Adressen bedanken, die Ihr uns mitgeteilt habt. Wir überlegen, den Emailverteiler bei Interesse auch zu nutzen, um zeitnah Informationen, Artikel etc. zu schwulenpolitischen Themen im Gesundheitswesen weiter zu geben und freuen uns über Rückmeldungen, was Ihr davon haltet.
Um allen Interessierten an der BASG den Einstieg verlockender zu machen haben wir uns was einfallen lassen: Wir werden einen Schnupperpreis einführen und bieten ab sofort Nichtmitgliedern die ersten zwei Tagungen für den Mitgliederpreis an, zurzeit 85,- €.
Eine wesentliche Änderung, die wir für die Tagungen der BASG beschlossen haben ist, dass wir zukünftig nur noch dreimal im Jahr einladen wollen. So sollen die vorhandenen Ressourcen gebündelt werden. Die Termine für 2005 findet Ihr unter: Tagung - Termine.
Zudem haben wir die Anzahl der Bettenreservierungen auf 15 herunter gefahren. Dies bedeutet, dass Ihr frühzeitig reservieren müsst, um sicher einen Platz zu bekommen. Dies ist wichtig, da wir nur so bei überzähligen Anmeldungen, noch mit dem Waldschlösschen eine Erhöhung der Bettenzahl besprechen können.
Dauerauftrag für den Mitgliederjahresbeitrag
Bitte aus bekannten Gründen unbedingt einen Dauerauftrag für den Jahresbeitrag der BASG einrichten.
Balint -Gruppe
Schwierige oder misslungene Therapeuten-Klienten-Interaktionen lassen uns in der somatisch-medizinischen wie in der psychotherapeutischen Arbeit immer wieder enttäuscht und verunsichert zurück mit dem Gefühl, unsere Klienten nicht verstanden, nicht erreicht zu haben. Hintergrund sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer gelungenen Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.
Dass die eigene sexuelle Orientierung wie auch die der Klienten in die therapeutische Beziehung einfließt, ist unstrittig. Diese nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar. Martin
Coming out am Arbeitsplatz
Ob als Neueinsteiger ins Berufsleben, nach einem Arbeitsplatzwechsel oder „einfach so“, die Frage, wie weit wir unsere eigene sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz zum Thema machen, wie wir damit umgehen, dass sie zum Thema gemacht wird, hat für viele noch immer und immer wieder große Relevanz. Der Austausch von Hoffnungen, Ängsten und Erfahrungen kann für die eigene Situation erhellend und richtungsweisend sein. Martin
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben" bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder weniger weiten Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet, sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative" und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete.
„Kamingespräch“
Beim letzten Mal gab es einen Film aus dem reichhaltigen Fundus des Waldschlösschens von Pedro Almodóvar (bitte die Betonung beachten ;) ) „Das Gesetz der Begierde“. Das Thema der Septembertagung ist noch offen, Vorschläge sind willkommen.
Mitgliederversammlung
Der Vorstand der BASG lädt am Sonntag, den 26. September 2004, um 10.00 Uhr zur Mitgliederversammlung in die Akademie Waldschlößchen in 37130 Reinhausen ein.
Tagesordnung
1. Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollführers
2. Anträge zur Ergänzung und Änderung der Tagesordnung
3. Bericht der Kassenprüfer 2003
4. Entlastung des Kassenführers für 2003
5. Berichte des Vorstandes und der Referenten
6. Entlastung des Vorstandes
7. Verschiedenes
Vorstand der BASG, den 01.08.2004
Weitere Ankündigungen
Einladung zum VLSP-Kongress
Spezifische Problembereiche in der therapeutischen Versorgung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen.
Veranstaltungsdatum: 16. und 17. Oktober 2004
Veranstaltungsort: Johann Wolfgang Goethe-Universität Campus Bockenheim Mertonstraße 17-21 60325 Frankfurt am Main Hörsäle H III, H1 und H5.
Eine Rundmail mit dem Programmheft geht mit dem Verteilder der BASG gesondert zu und kann hier heruntergeladen werden.
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| THEMEN DER 91. TAGUNG (Juni 2004) |
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"Der schwule Mann zwischen Medizin und Gesellschaft"
Die BASG-Vortragsreihe macht Sommerpause und wird im Dezember fortgesetzt. Das Thema wird rechtzeitig bekanntgegeben. Als Schwerpunkte sind in der nächsten Zeit ganz unterschiedliche Themen vorgesehen, nämlich Homosexualität und Islam sowie "schwules ALtern".
AKTUELLES IN DER BASG
Und weiterhin: Versand der Einladung über e-Mail
Seit Juni 2003 werden die Einladungen nur noch an diejenigen per Post versendet, die uns „noch“ keine E-Mail Adresse mitgeteilt haben. Ab September diesen Jahres werden wir alle Einladungen elektronisch verschicken. Per Post kann die Einladung nur noch an zahlende Mitglieder ohne e-mail Adresse verschickt werden. Daher anhaltend die Bitte die E-Mail Adresse mitzuteilen. Der elektronische Versand bedeutet eine ernorme Kosten und Arbeitserleichterung (Layouterstellung – Versand – Druck – Falten – Eintüten – Porto – Versand). Ralph
Dauerauftrag für den Mitgliederjahresbeitrag
Bitte aus bekannten Gründen unbedingt einen Dauerauftrag für den Jahresbeitrag der BASG einrichten.
Balint -Gruppe
Schwierige oder misslungene Therapeuten-Klienten-Interaktionen lassen uns in der somatisch-medizinischen wie in der psychotherapeutischen Arbeit immer wieder enttäuscht und verunsichert zurück mit dem Gefühl, unsere Klienten nicht verstanden, nicht erreicht zu haben. Hintergrund sind meist unbewusste oder unreflektierte Beziehungsaspekte, welche einer gelungenen Kommunikation entgegenstehen. Ziel der Balint-Gruppenarbeit ist es, diese zu entdecken, zu verstehen und - so weit möglich - aufzulösen.
Dass die eigene sexuelle Orientierung wie auch die der Klienten in die therapeutische Beziehung einfließt, ist unstrittig. Diese nicht immer wieder, wie in mehrheitlich heterosexuell orientierten Gruppen, zu erklären oder gar rechtfertigen zu müssen, stellt neben dem solidarischen Umgang der Teilnehmer untereinander, die große Stärke der Balint-Gruppe in der BASG dar. Martin
Coming out am Arbeitsplatz
Ob als Neueinsteiger ins Berufsleben, nach einem Arbeitsplatzwechsel oder „einfach so“, die Frage, wie weit wir unsere eigene sexuelle Orientierung am Arbeitsplatz zum Thema machen, wie wir damit umgehen, dass sie zum Thema gemacht wird, hat für viele noch immer und immer wieder große Relevanz. Der Austausch von Hoffnungen, Ängsten und Erfahrungen kann für die eigene Situation erhellend und richtungsweisend sein.
Je nach Teilnehmerzahl und Interessenlage werden beide Gruppen – gemeinsam oder getrennt – ihren Platz in der BASG (hoffentlich) behalten. Die Entscheidung liegt bei uns. Martin
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben" bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder weniger weiten Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet, sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative" und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete.
Psychoanalysegruppe
Da bei den letzen beiden Malen die Gruppe nicht stattgefunden hat, war auch eine Vereinbarung eines Themas nicht möglich. Das Thema bei diesem Treffen ist daher noch offen. Eine Möglichkeit wäre z.b. die Diskussion über die erstaunlichen Veränderungen in der amerikanischen Psychoanalyse fortzusetzen, die sich an Udo und Falks Referat (letztes Treffen) angeschlossen hat.
„Kamingespräch“
Thema im Juni: Schwules altern
Weitere Ankündigungen
VLSP-Kongress: Call for Papers
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
der diesjährige Kongress des VLSP soll voraussichtlich am 16./17. Oktober 2004 in Frankfurt am Main stattfinden. Ihr seid herzlich dazu eingeladen, Eure Beiträge für den Kongress einzureichen. Eure Beiträge sollten sich auf einen der beiden folgenden Themenschwerpunkte beziehen:
- Spezifische Problembereiche in der therapeutischen Versorgung von Lesben, Schwulen und Bisexuellen;
- Psychologische Forschung zu lesbischen und schwulen Themen und politische Implikationen.
Folgende Präsentationsformate werden abgeboten:
- Vortrag (Dauer ca. 30 min.);
- Leitung eines Workshops (Dauer nach Vereinbarung).
Sendet bitte den Titel Eures geplanten Beitrages mit einer Zusammenfassung (Abstract) mit ca. 200-250 Wörtern sowie ggf. 4 bis 20 Literaturangaben bis spätestens zum 29.Mai 2004 vorzugsweise per E-Mail an:
WagnerCMWAGNER(at)aol.com. Die Postanschrift kann unter mail(at)basg.de erfragt werden. Siehe auch http://www.vlsp.de
Bitte gebt dabei Eure Kontaktadresse (wenn möglich mit E-Mail, Telefon oder Fax), einen Terminvorschlag (16. oder 17. Oktober 04) sowie die von Euch gewünschte Art des Beitrags (Vortrag vs. Workshop, Dauer?) an.
Mit freundlichen Grüßen Christof
Fachtagung "Die aktuelle Umsetzung des Lebenspartnerschaftsgesetzes"
Am 3. Juli dieses Jahres findet von 10 bis 16 Uhr im Stadthaus in Halle (Saale) die oben genannte Veranstaltung statt.
Seit fast 3 Jahren besitzt Deutschland ein Lebenspartnerschaftsgesetz. Nach jahrzehntelangem Kampf – immerhin wurde der § 175 BGB in den alten Bundesländern erst 1993 abgeschafft – gibt es damit eine erste, wenn auch bescheidene Möglichkeit der teilweisen rechtlichen Gleichstellung von homosexuellen und heterosexuellen Paaren. Deutschlandweit gibt es ca. 7.500 Eingetragene Lebenspartnerschaften (Stand März 2004).
Gleichzeitig gibt es viele homosexuelle Paare, die in dem 2001 beschlossenen Gesetz allenfalls einen Anfang für die rechtliche Gleichstellung sehen und eine Teil-Heirat ablehnen, weil viele drängende Fragen und Probleme nicht durch das Gesetz geregelt werden bzw. keine rechtliche Gleichstellung in allen Bereichen des Lebens erfolgte. So werden Lebenspartner steuerrechtlich oder rentenrechtlich nicht als Paar betrachtet (dafür aber beim Bezug von Geldern über Behörden!), gibt es andere Realitäten bei der Umsetzung von Kindschafts- und Adoptionsrecht usw.
Leider wurden weitergehende Regelungen im Lebenspartnerschaftsgesetz durch die Mehrheit der Union im Bundesrat blockiert. Seit neuestem versucht sich die FDP-Bundestagsfraktion an einem neuen Gesetzentwurf.
Auch innerhalb der homosexuellen Community besteht Einigkeit darüber, dass das bestehende Lebenspartnerschaftsgesetz allenfalls ein Anfang in der Gleichstellung sein kann. Dennoch besteht hoher Diskussionsbedarf zur Ausgestaltung und Umsetzung des Gesetzes, allen damit zusammenhängenden rechtlichen Fragen und notwendigen Änderungen.
Zielgruppen unser Veranstaltung sind alle SchwuLesBischen vereine, Verbände und Organisationen aus Deutschland, MitarbeiterInnen in Beratungsprojekten und –einrichtungen für Homosexuelle sowie interessierte homo- und heterosexuelle Menschen.
Neben einer Podiumsdiskussion gibt es bei dieser Fachtagung verschiedene Workshops zum Lebenspartnerschaftsgesetz. Die Teilnahmegebühr beträgt 8,- € (incl. Mittagessen und Getränke).
Veranstalter/ Anmeldungen an:
BBZ "lebensart" e. V.
bbz(at)lebensart.de
www.bbz-lebensart.de
Anmeldungen müssen bis zum 30.05.04 erfolgt sein.
Jede Anmeldung erhält eine Rückbestätigung, bitte E-Mail Adresse angeben.
Mit freundlichen Grüßen
Daniel - Vorstandsmitglied
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| THEMEN DER 90. TAGUNG (März
2004) |
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"Der schwule Mann zwischen
Medizin und Gesellschaft"
Im März-Treffen setzen wir die BASG-Vortragsreihe
fort, dieses Mal mit einem Beitrag von Dr. Falk Stakelbeck
und Dr. Udo Frank. Das Thema:
Neue Theorien zur Homosexualität – kommen
diese nur noch aus Amerika ?
Seit den 80er-Jahren ist in Amerika eine vielfältige
und wohl auch widersprüchliche Debatte über Homosexualitätsvorstellungen
zu beobachten. Einerseits wird in der durch Foucault eingeleiteten
„Historisierung“ der Homosexualität konsequent
auf die historische Konstruktion der (Homo-)Sexualität
hingewiesen, anderseits finden sich biologische Konzepte,
die eher an eine „Rebiologisierung der Homosexualität“
erinnern. Neben dieser bekannten und lauten Debatte hat auch
im psychoanalytischen Diskurs eine stille, aber doch erstaunliche
Veränderung stattgefunden: 1991/92 hat die Amerikanische
Psychoanalytische Vereinigung eine Deklaration verabschiedet,
die ausdrücklich die Zulassung von Lesben und Schwulen
zur psychoanalytischen Ausbildung festhält. Zehn Jahre
nach dieser Entscheidung wurde im Herbst 2001 das „Journal
of the American Psychoanalytic Association“, das offizielle
Organ dieser Vereinigung, nicht nur ausschließlich dem
Thema der Homosexualität gewidmet, sondern fast alle
Beiträge wurden auch von der ersten Generation lesbischer
und schwuler Analytikerinnen/Analytiker mit Witz und Selbstverständlichkeit
bestritten.
Dr. Stakelbeck und Dr. Frank stellen die oben skizzierte Entwicklung
vor. In der gemeinsamen Diskussion hoffen die Referenten,
neben den theoretischen Konzepten besonders die (institutions-)
politischen Unterschiede/Anregungen besser in den Blick zu
bekommen. Dabei stellt sich auch die Frage, ob bzw. wie an
die entsprechenden deutschen Fachgesellschaften bzgl. Antidiskriminierungs-Deklarationen
herangetreten werden soll. Herzliche Einladung an alle!
AKTUELLE ENTWICKLUNGEN IN DER BASG
– EINE MARKETINGFRAGE ?
Inhaltlich lohnend und atmosphärisch ausgesprochen positiv
– so wurden die letzten Treffen von den meisten Teilnehmern
erlebt. Dennoch sinken die Teilnehmerzahlen. Angeregt durch
eine aktuelle Diplomarbeit, welche Instrumente des Marketings
nutzbringend auf die Aids-Prävention an Gesundheitsämtern
anwendet,traf sich die BASG im Dezember um sich Gedanken über
die Zukunft der BASG zu machen. Ein Protokoll kann mit der
aktuellen Einladung zur Tagung im März verschickt werden.
Die Diskussion werden wir in einem Plenum am Samstagvormittag
weiterführen. Hierzu laden wir alle, denen an der Zukunft
der BASG liegt und sie mitgestalten möchten, sehr herzlich
ein. Wichtig erschien u.a. neue Themenbereiche zu erschließen
in denen die BASG sinnvoll arbeiten kann. Wir wollen die Themensammlung
an den kommenden Treffen weiterführen. Welche Themen
kannst Du Dir für die BASG vorstellen, welche wären
Dir wichtig? Im Anmeldeformular der Homepage werde ich für
eine Rückmeldung ein entsprechendes Feld im Sinne einer
Umfrage zur Verfügung stellen.
Ebenso wollen wir die E-Mail-Einladung – mit der Bitte
um Veröffentlichung – an geeignete Institutionen,
Krankenhäuser, öffentliche Einrichtungen u.Ä.
verschicken. Diesbezüglich bitten wir um Eure Mithilfe:
Bitte teilt uns interessante E-Mail Adressen mit, an welche
die Einladung versendet werden kann (unter mail(at)basg.de).
Ralph
Die Lage hinsichtlich der finanziellen Mittel der BASG sieht
aktuell nicht ermutigend aus. Die Zahlungsversäumnisse
erreichen dabei bedenkliche Ausmaße und tragen so ihr
übriges bei. Dirk kommt dabei aus Kapazitätsgründen
mit den Mahnungen nicht nach und so verlieren wir wichtige
Einnahmen: Bitte denkt unbedingt daran einen Dauerauftrag
für den Jahresbeitrag einzurichten.
VLSP
Eine VLSP-Mitgliedschaft wird beim Tagungsbeitrag wie eine
BASG-Mitgliedschaft anerkannt.
Balint -Gruppe
In der Balint-Gruppe geht es um die Therapeuten Klienten-Beziehung
im Erleben schwuler Therapeuten. Durch das aufdeckende Gespräch
in der Gruppe über therapeutische Kontakte sollen die
psychodynamischen Wechselbeziehungen zwischen dem Therapeuten,
dem Klienten und seiner Krankheit deutlich gemacht und unter
dem Beziehungsaspekt beleuchtet werden, um ein besseres Verständnis
für die häufig unbewussten Kommunikationsstrukturen
zwischen beiden Seiten zu gewinnen. Damit wird der Therapeut
in die Lage versetzt, seine eigene Abwehr und Widerstände
nicht auf den Klienten zu projizieren und ihm nicht Lösungsmöglichkeiten
aufzudrücken, die nur für den Therapeuten selbst
adäquat wären.
Coming out am Arbeitsplatz
Gruppe nicht nur für Neueinsteiger in der BASG sondern
auch für Arbeitsplatzwechsler. Oder die, die immer wieder
bemerken, dass sie wie von selbst das mit der Rainbowflag
verzierte Autoheck vor der Klink Richtung Gebüsch parken,
die Anstecknadel noch schnell vom Revers ziehen und auch den
Kloß im Hals bemerken, wenn nach der Freundin gefragt
wird. Bernhard
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben"
bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen
Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder
weniger weiten Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen
dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet,
sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion
bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen
richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich
sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative"
und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete.
Psychoanalysegruppe
Aufgrund des engen Programms der kommenden Tagung ist noch
offen, ob die Psychoanalysegruppe für ein Treffen Zeit
finden wird:
The Overstimulation Of Everyday Life von Sidney H. Phillips,
Journal of the American Psychoanalytic Association; Vol 49
No. 4, lesen. Der Artikel kann bei mir vor dem Treffen angefordert
werden. Falk
„Kamingespräch“
Thema im März: Gewalt gegen Schwule |
| THEMEN DER
89. TAGUNG (Dezember 2003) |
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Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
"Winterpause", im Frühjahr geht es weiter.
Das Thema wird hier rechtzeitig bekanntgegeben.
Im September sprach Dipl. Psych. Holger Walther zum Thema
„Schwule Partnerschaft – Gelingen und Scheitern
aus systemischer Sicht“.
Er gab eine Einführung in die systemische Beratung und
Genogrammarbeit und berichtete vor dem Hintergrund seiner
psychotherapeutischen Arbeit in eigener Praxis für Paar-
und Familientherapie über Gelingen und Scheitern in schwulen
Partnerschaften. Es entwickelte sich eine außerordentlich
lebendige und informative Gruppenarbeit die am Sonntag fortgesetzt
werden konnte.
AKTUELLE ENTWICKLUNGEN IN DER BASG
– EINE MARKETINGFRAGE ?
Inhaltlich lohnend und atmosphärisch ausgesprochen positiv
– so wurden die letzten Treffen von den meisten Teilnehmern
erlebt. Dennoch sinken die Teilnehmerzahlen. Angeregt durch
eine aktuelle Diplomarbeit1, welche Instrumente des Marketings
nutzbringend auf die Aids-Prävention an Gesundheitsämtern
anwendet, möchten wir uns beim kommenden Treffen Gedanken
über die Zukunft der BASG machen. Dazu soll nicht nur
die aktuelle Entwicklung analysiert, sondern auch Profil und
Stärken der BASG mit Methoden des Marketings zusammengebracht
werden.
Hierzu laden wir alle, denen an der Zukunft der BASG liegt
und sie mitgestalten möchten, sehr herzlich zu einem
Plenum am Samstag Nachmittag ein.
1 Albert Mayer: Marketing kann Leben retten! Aids-Prävention
in Baden-Württemberg – neue Wege, neue Mittel,
neue Chancen 2003 (Kopie bei Interesse über Udo erhältlich).
Psychoanalysegruppe
Wir werden uns der spezifisch schwulen Entwicklung zuwenden
und einen amerikanischen Artikel: The Overstimulation Of Everyday
Life von Sidney H. Phillips, Journal of the American Psychoanalytic
Association; Vol 49 No. 4, lesen. Der Artikel kann bei mir
vor dem Treffen angefordert werden. Falk
Balintgruppe
In der Balint-Gruppe geht es um die Therapeuten-Klienten-Beziehung
im Erleben schwuler Therapeuten. Durch das aufdeckende Gespräch
in der Gruppe über therapeutische Kontakte sollen die
psychodynamischen Wechselbeziehungen zwischen dem Therapeuten,
dem Klienten und seiner Krankheit deutlich gemacht und unter
dem Beziehungsaspekt beleuchtet werden, um ein besseres Verständnis
für die häufig unbewußten Kommunikationsstrukturen
zwischen beiden Seiten zu gewinnen. Damit wird der Therapeut
in die Lage versetzt, seine eigene Abwehr und Widerstände
nicht auf den Klienten zu projezieren und ihm nicht Lösungsmöglichkeiten
aufzudrücken, die nur für den Therapeuten selbst
adäquat wären.
Coming out am Arbeitsplatz
Gruppe nicht nur für Neueinsteiger in der BASG sondern
auch für Arbeitsplatzwechsler. Oder die, die immer wieder
bemerken, daß sie wie von selbst das mit der Rainbowflag
verzierte Autoheck vor der Klink Richtung Gebüsch parken,
die Anstecknadel noch schnell vom Revers ziehen und auch den
Kloß im Hals bemerken, wenn nach der Freundin gefragt
wird. Bernhard
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben"
bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen
Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder
weniger weitem Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen
dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet,
sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion
bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen
richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich
sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative"
und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete. Peter
Kamingespräch
Thema noch offen.
Und Weiterhin: Versand der Einladung
über e-mail
Seit Juni 2003 werden die Einladungen nur noch an diejenigen
per Post versand, die uns „noch“ keine e-mail
Adresse mitgeteilt haben. Ziel ist möglichst alle Einladungen
elektronisch zu verschicken. Daher anhaltend die Bitte die
e-mail Adresse mitzuteilen. Der elektronische Versand bedeutet
eine ernorme Kosten und Arbeitserleichterung (Layouterstellung
– Versand – Druck – Falten – Eintüten
– Porto – Versand). Ralph
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| THEMEN
DER 88. TAGUNG (September 2003) |
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Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
Anlässlich der kommenden Tagung im September spricht
Dipl.-Psych. Holger Walther zum Thema:
"Schwule Partnerschaft – Gelingen und Scheitern
aus systemischer Sicht"
Holger Walther berichtet vor dem Hintergrund seiner psychotherapeutischen
Arbeit in eigener Praxis für Paar- und Familientherapie
über Gelingen und Scheitern in schwulen Partnerschaften.
Dabei geht er unter systemischen Gesichtspunkten auf die Rollenverteilung
bezüglich übergeordneter Paarthematiken ebenso ein
wie auf das paardynamische Prinzip der Triade. Auch Beobachtungen
zu den Auswirkungen seit Einführung der eingetragenen
Lebenspartnerschaft auf die Paardynamik sind Teil seines Vortrags.
Als Co-Autor hat Holger Walther gemeinsam mit seinem langjährigen
Partner Thomas Symalla das erste und einzige deutschsprachige
Buch über „Systemische Beratung schwuler Paare“
verfasst (Carl Auer, Heidelberg/DAH 1997) – das jenen,
die sich auf den Vortrag vorbereiten möchten, als Lektüre
ausdrücklich empfohlen sei. Er publiziert darüber
hinaus zu Aspekten schwuler Partnerschaften und berät
als psychologischer Psychotherapeut in eigener Praxis für
Paar- und Familientherapie schwule Paare. Er lebt in Berlin
und arbeitet zudem als psychologischer Berater von Studierenden
an der Humboldt-Universität.
Vortrag und Diskussion finden am Samstagnachmittag ab
16 Uhr im Rahmen eines Sonderplenums statt.
Herzliche Einladung an alle!
Psychoanalysegruppe
Die Arbeitsgruppe fiel an der letzten Tagung mangels Teilnehmer
aus, daher bleibt der zuletzt angekündigte Artikel aktuell:
Beim nächsten Treffen werden wir uns wieder der spezifisch
schwulen Entwicklung zuwenden und einen amerikanischen Artikel:
The Overstimulation Of Everyday Life von Sidney H. Phillips,
Journal of the American Psychoanalytic Association; Vol 49
No. 4, lesen. Der Artikel kann bei mir vor dem Treffen angefordert
werden. Falk
Balintgruppe
In der Balint-Gruppe geht es um die Therapeuten-Klienten-Beziehung
im Erleben schwuler Therapeuten. Durch das aufdeckende Gespräch
in der Gruppe über therapeutische Kontakte sollen die
psychodynamischen Wechselbeziehungen zwischen dem Therapeuten,
dem Klienten und seiner Krankheit deutlich gemacht und unter
dem Beziehungsaspekt beleuchtet werden, um ein besseres Verständnis
für die häufig unbewußten Kommunikationsstrukturen
zwischen beiden Seiten zu gewinnen. Damit wird der Therapeut
in die Lage versetzt, seine eigene Abwehr und Widerstände
nicht auf den Klienten zu projezieren und ihm nicht Lösungsmöglichkeiten
aufzudrücken, die nur für den Therapeuten selbst
adäquat wären.
Coming out am Arbeitsplatz
Gruppe nicht nur für Neueinsteiger in der BASG sondern
auch für Arbeitsplatzwechsler. Oder die, die immer wieder
bemerken, daß sie wie von selbst das mit der Rainbowflag
verzierte Autoheck vor der Klink Richtung Gebüsch parken,
die Anstecknadel noch schnell vom Revers ziehen und auch den
Kloß im Hals bemerken, wenn nach der Freundin gefragt
wird. Bernhard
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben"
bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen
Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder
weniger weitem Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen
dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet,
sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion
bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen
richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich
sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative"
und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete. Peter
Kamingespräch
Aufgrund eines Versäumnisses eines BASG Mitgliedes -
meines - hatten wir beim letzten Mal keinen Film; schön
für das aktuelle Treffen. Ralph
Ma vie en rose
Ludovic ist 7 Jahre alt, spielt am liebsten mit Puppen und
zieht sich Mädchenkleider an. Als Ludovic mit einem Nachbarsjungen
Heiratspläne schmiedet und sich dem Anpassungsdruck «ein
richtiger Junge zu werden» beharrlich widersetzt, gerät
die Welt um ihn aus den Fugen. Ein witziger, ein trauriger,
ein poetischer Film über einen «sissy-boy»,
einfach hinreißend schöööön. Herbert
Versand der Einladung über
e-mail
Seit Juni 2003 werden die Einladungen nur noch an diejenigen
per Post versendet, die uns „noch“ keine e-mail
Adresse mitgeteilt haben. Ziel ist möglichst alle Einladungen
elektronisch zu verschicken. Daher anhaltend die Bitte die
e-mail Adresse mitzuteilen. Der elektronische Versand bedeutet
eine ernorme Kosten und Arbeitserleichterung (Layouterstellung
– Versand – Druck – Falten – Eintüten
– Porto – Versand). Ralph |
| THEMEN DER 87. TAGUNG (Juni 2003) |
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Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
"Sommerpause", im Herbst geht es weiter mit Holger
Walther; sein Thema: die systemische Beratung schwuler Paare.
BASG in JGLP
Beim Septembertreffen 2001 berichteten Falk und Udo von einer
Anfrage an die BASG von Seiten des US-amerikanischen "Journal
of Gay & Lesbian Psychotherapy" (JGLP). Dieses plante
eine Sonderausgabe zum Thema "The Mental Health Professions
and Homosexuality: International Perspectives" und hatte
um einen Beitrag aus Deutschland angefragt. Der Entwurf dieses
Beitrags konnte bei dem Treffen sehr konstruktiv inhaltlich
diskutiert werden, die überarbeitete Fassung wurde mit
BASG-Unterstützung ins Englische übersetzt.
Dieser Beitrag ist nun unter dem Titel "From Perversion
to Sexual Identity: Concepts of Homosexuality and Its Treatment
in Germany" im JGLP, Vol. 7, No. 1 / 2, 2003, pp. 23-46
veröffentlicht. Die BASG erscheint dabei nicht nur in
diesem Artikel: Ihre Bedeutung für die Aktivitäten
bei der World Psychiatric Association (WPA) wird von Gene
A. Nakajima im Beitrag "The Emergence of an International
Lesbian, Gay, and Bisexual Psychiatric Movement" dargestellt.
- Im selben Band berichtet zudem Prof. Udo Rauchfleisch über
"Psychiatric, Psychoanalytic, and Mental Health Profession
Attitudes Toward Homosexuality in Switzerland".
Auszüge aus diesem aktuellen JGLP-Band werden beim kommenden
Treffen zur Verfügung gestellt. Udo
Psychoanalysegruppe
Thema der letzten Arbeitstagung war die Fallstudie eines jungen
Wiener Aristokraten : J.v.T. war ein 23-jähriger Homosexueller,
der von 1907 bis 1911 bei Freud in Behandlung war. Freud überwies
diesen Kranken wegen einer Depression zur stationären
Behandlung an Ludwig Binswanger jun. in die Anstalt Bellevue.
Die Therapie wurde in regem Briefwechsel zwischen Freud und
Binswanger diskutiert. Die Behandlung reichte von der Psychoanalyse
bis zu instrumentellen Maßnahmen gegen Onanie. Wir diskutierten
über diesen polypragmatischer Ansatz der Parallelen zu
heutigen Behandlungsansätzen aufweist. Micha
Beim nächsten Treffen werden wir uns wieder der spezifisch
schwulen Entwicklung zuwenden und einen amerikanischen Artikel:
The Overstimulation Of Everyday Life von Sidney H. Phillips,
Journal of the American Psychoanalytic Association; Vol 49
No. 4, lesen. Der Artikel kann bei mir vor dem Treffen angefordert
werden. Falk
Balintgruppe
In der Balint-Gruppe geht es um die Therapeuten-Klienten-Beziehung
im Erleben schwuler Therapeuten. Durch das aufdeckende Gespräch
in der Gruppe über therapeutische Kontakte sollen die
psychodynamischen Wechselbeziehungen zwischen dem Therapeuten,
dem Klienten und seiner Krankheit deutlich gemacht und unter
dem Beziehungsaspekt beleuchtet werden, um ein besseres Verständnis
für die häufig unbewußten Kommunikationsstrukturen
zwischen beiden Seiten zu gewinnen. Damit wird der Therapeut
in die Lage versetzt, seine eigene Abwehr und Widerstände
nicht auf den Klienten zu projezieren und ihm nicht Lösungsmöglichkeiten
aufzudrücken, die nur für den Therapeuten selbst
adäquat wären.
Coming out am Arbeitsplatz
Gruppe nicht nur für Neueinsteiger in der BASG sondern
auch für Arbeitsplatzwechsler. Oder die, die immer wieder
bemerken, daß sie wie von selbst das mit der Rainbowflag
verzierte Autoheck vor der Klink Richtung Gebüsch parken,
die Anstecknadel noch schnell vom Revers ziehen und auch den
Kloß im Hals bemerken, wenn nach der Freundin gefragt
wird. Bernhard
Positiv Leben
Die je nach Bedarf stattfindende Gruppe "Positiv Leben"
bietet einen meist in kleiner Runde tagenden vertraulichen
Gesprächskreis zu Fragen und Problemen, die in mehr oder
weniger weitem Abstand das Thema HIV berühren. Es sollen
dabei nicht medizinische bzw. therapeutische Fragen beantwortet,
sondern eher die Spuren betrachtet werden, die diese Infektion
bei Betroffenen und Nicht-Betroffenen hinterlässt. Deswegen
richtet sich dieses Gesprächsangebot ausdrücklich
sowohl an "HIV-Positive" wie "Negative"
und selbstverständlich auch an Nicht-Getestete. Peter
Kamingespräch
Film: "Ma vie en rose"
Ludovic ist 7 Jahre alt, spielt am liebsten mit Puppen und
zieht sich Mädchenkleider an. Als Ludovic mit einem Nachbarsjungen
Heiratspläne schmiedet und sich dem Anpassungsdruck "ein
richtiger Junge zu werden" beharrlich widersetzt, gerät
die Welt um ihn aus den Fugen. Ein witziger, ein trauriger,
ein poetischer Film über einen "sissy-boy",
einfach hinreißend schööön. Herbert
Versand der Einladung über
e-mail
Liebe Leser,
ab Juni 2003 werden wir die Einladungen nur noch an diejenigen
per Post versenden, die uns "noch" keine e-mail
Adresse mitgeteilt haben. Ziel ist natürlich möglichst
einen Großteil über den elektronischen Weg zu verschicken,
deshalb auch heute noch mal die Bitte eure e-mail Adresse
mitzuteilen. Der elektronische Versand bedeutet eine enorme
Kosten und Arbeitserleichterung (Layouterstellung - Versand
- Druck - Falten - Eintüten - Porto - Versand). Bitte
denkt bei einem Wechsel der e-mail Adresse daran diesen auch
uns mitzuteilen. Ralph
Mitgliederversammlung
Der Vorstand der BASG lädt am Sonntag, dem 15. Juni 2003,
um 12.00 Uhr zur Mitgliederversammlung in die Akademie Waldschlößchen
in 37130 Reinhausen ein.
Tagesordnung
1. Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollführers
2. Anträge zur Ergänzung und Änderung der Tagesordnung
3. Bericht der Kassenprüfer 2002
4. Entlastung des Kassenführers für 2002
5. Berichte des Vorstandes und der Referenten
6. Entlastung des Vorstandes
7. Neuwahl des Vorstandes
8. Verschiedenes
R. G., Frankfurt, den 12.05.2003
www.basg.de
Wer Tipps für weitere Links für die Homepage hat:
bitte per email an mail(at)basg.de. Ralph |
| THEMEN DER 86. TAGUNG (März
2003) |
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Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
Dipl.-Psych. Dr. phil. Thomas Grossmann spricht zum Thema:
"Prähomosexuelle Kindheiten"
Im Rahmen der Vortragsreihe freuen wir uns am kommenden Treffen
auf Dr. Thomas Grossmann. Er stellt unter dem Titel "Prähomosexuelle
Kindheiten" die bemerkenswerten Ergebnisse seiner jüngsten
empirischen Untersuchung vor. Sie befasst sich mit der Geschlechtsrollenkonformität
und -nonkonformität bei homosexuellen Männern in
Kindheit, Jugend und Erwachsenenalter. Dabei geht er u.a.
den Fragen nach, ob wesentliche Unterschiede im Geschlechtsrollenverhalten
prähomosexueller Jungen in der Kindheit bestehen und
wie sich diese auf soziale Einbindung, psychosexuelle Entwicklung,
Coming out und spätere Beziehungsgestaltung auswirken.
Siehe auch: "Prähomosexuelle Kindheiten. Eine empirische
Untersuchung über Geschlechtsrollenkonformität und
-nonkonformität bei homosexuellen Männern",
Thomas Grossmann in: Zeitschrift für Sexualforschung,
Hrsg: M. Dannecker, H. Richter-Appelt, 15. Jahrgang, Heft
2, Stuttgart 2002.
Thomas Grossmann, Dipl.-Psych. Dr. phil., Psychologischer
Psychotherapeut, arbeitet in einer Erziehungsberatungsstelle.
Er ist Autor auflagenstarker Bücher wie "Schwul
- na und?" (Dezember. Aufl., Erstauflage 1981) oder "Eine
Liebe wie jede andere" und lebt in Hamburg.
Im September wird die Vortragsreihe fortgesetzt mit Holger
Walther; sein Thema: die systemische Beratung schwuler Paare.
Udo
Vortrag und Diskussion finden am Samstagnachmittag ab 16
Uhr im Rahmen eines Sonderplenums statt. Herzliche Einladung
an alle!
Anmerkung:
Der Redaktion ist ein Fehler unterlaufen: Ich habe
den Titel des Vortrags von Prof. Dannecker im März 2002
zum regelmäßigen Untertitel der Vortragsreihe werden
lassen:
Vortragsreihe - Der schwule Mann
zwischen Medizin und Gesellschaft
Vom schönen Schein der Normalität
Homosexualität an der Jahrtausendwende
Mittlerweile ist dieser "Untertitel" wieder
von den Seiten der Homepage verschwunden, obwohl mir das Löschen
schwergefallen ist. Ich finde er passt doch sehr zu der gesamten
Vortragsreihe. Ralph
Psychoanalysegruppe
Beim letzten Treffen der Arbeitsgruppe haben wir uns auf das
am Nachmittag stattfindende Referat von Sophinette Becker
vorbereitet, indem ich einen kurzen Überblick über
die psychoanalytischen Theorien zur Psychosexualität
und vor allem zur Geschlechtsidentität referiert habe.
Im Focus stand dabei der erstaunliche Bruch zwischen Freuds
Auffassung der männlichen Entwicklung, die seiner Theorie
nach quasi bruchlos auf eine männliche Identifizierung
und eine heterosexuelle Objektwahl hinausläuft, und der
geradezu konträren Auffassung der neueren Entwicklungstheorien,
die genau die männliche Entwicklung wegen der Ablösungsschwierigkeiten
vom Primärobjekt der Mutter als die schwierigere und
störungsanfälligere ansehen.
Beim nächsten Treffen werden wir uns wieder der spezifisch
schwulen Entwicklung zuwenden und einen amerikanischen Artikel:
The Overstimulation Of Everyday Life von Sidney H. Phillips,
Journal of the American Psychoanalytic Association; Vol 49
No. 4, lesen. Der Artikel kann bei mir vor dem Treffen angefordert
werden. Er bietet, wie ich glaube, auch einen spannenden Einstieg
in das am Nachmittag stattfindende Referat von T. Grossmann.
Falk
Balintgruppe
Bei der Besprechung einer Geschichte von Schwierigkeiten und
Unsicherheiten am Arbeitsplatz zeigten sich auch bei anderen
Teilnehmern, dass das Thema Coming-out offensichtlich
wohl nie abgeschlossen wird... Peter
Kamingespräch
Film: "Ma vie en rose"
Ludovic ist 7 Jahre alt, spielt am liebsten mit Puppen und
zieht sich Mädchenkleider an. Als Ludovic mit einem Nachbarsjungen
Heiratspläne schmiedet und sich dem Anpassungsdruck "ein
richtiger Junge zu werden" beharrlich widersetzt, gerät
die Welt um ihn aus den Fugen. Ein witziger, ein trauriger,
ein poetischer Film über einen "sissy-boy",
einfach hinreißend schööön. Herbert
Versand der Einladung über
e-mail
Liebe Leser,
ab Juni 2003 werden wir die Einladungen nur noch an diejenigen
per Post versenden, die uns "noch" keine e-mail
Adresse mitgeteilt haben. Ziel ist natürlich möglichst
einen Großteil über den elektronischen Weg zu verschicken,
deshalb auch heute noch mal die Bitte eure e-mail Adresse
mitzuteilen. Der elektronische Versand bedeutet eine enorme
Kosten und Arbeitserleichterung (Layouterstellung - Versand
- Druck - Falten - Eintüten - Porto - Versand). Bitte
denkt bei einem Wechsel der e-mail Adresse daran diesen auch
uns mitzuteilen. Ralph
Mitgliederversammlung im Juni
Schon jetzt sei daran erinnert, dass im Juni die Mitgliederversammlung
ansteht. U.a. steht die Neuwahl des Vorstandes auf dem Programm.
Ralph
www.basg.de
Wer Tipps für weitere Links für die Homepage hat:
bitte per email an mail(at)basg.de. Ralph |
| THEMEN DER
85. TAGUNG (Dezember 2002) |
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Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
Dipl.-Psych. Sophinette Becker spricht zum Thema:
"Frauenphantasien - Männerphantasien"
Zunächst werden die Verminungen und Unklarheiten des
Themas (was sind Frauen? was sind Männer? was ist Phantasie?)
benannt. Im Folgenden geht es um das Spannungsfeld, in dem
sich Frauenphantasien und Männerphantasien abspielen,
(entwicklungspsychologische Gemeinsamkeiten und ihre geschlechtsspezifisch
unterschiedlichen Aufladungen), um verschiedene Ebenen von
Phantasie und last not least um Phantasie und Sexualität.
Vortrag und Diskussion finden am Samstagnachmittag ab
16 Uhr im Rahmen eines Sonderplenums statt. Herzliche
Einladung an alle!
Psychoanalysegruppe
Beim kommenden Treffen wird die Arbeitsgruppe Psychoanalyse
sich nach einem Vorschlag von Falk mit der Studie von Nancy
J. Chodorow: Die Macht der Gefühle. Subjekt und
Bedeutung in Psychoanalyse, Geschlecht und Kultur, Kohlhammer,
Stgt. (2001), beschäftigen. Wer den Text noch benötigt
kann sich auch an Udo wenden. Ralph
Balintgruppe
Bei der Besprechung einer Geschichte von Schwierigkeiten und
Unsicherheiten am Arbeitsplatz zeigten sich auch bei anderen
Teilnehmern, dass das Thema Coming-out offensichtlich
wohl nie abgeschlossen wird... Peter
Positiv Leben
Die Runde war geprägt durch die Verunsicherung der Teilnehmer
durch ansteigende gesundheitliche Probleme von Langzeitinfizierten.
Deutlich wurde, dass der Traum vom problemlosen Leben mit
HIV von einer wieder neuen Realität getrübt ist
und die Auseinandersetzung damit noch kaum begonnen hat. Peter
Kamingespräch
Beim nächsten Mal können wir den Film Head
On sehen. Head On ist ein Film über
den 19-jährigen Griechen Ari und seinen Weg nach dem
Coming Out. Ralph
Versand der Einladung über
e-mail
Aus Gründen der Arbeitserleichterung und Kostenreduktion
planen wir den Versand der Einladung zukünftig zumindest
teilweise über e-mail. Im Rahmen eines einjährigen
Testlaufs soll der elektronische und traditionelle Versand
parallel verlaufen. Wir bitten um Mitteilung der e-mail Adresse
auf der Anmeldekarte. Ralph
www.basg.de
Wer Tipps für weitere Links für die Homepage hat:
bitte per email an mail(at)basg.de. Ralph |
| THEMEN DER 84. TAGUNG (September
2002) |
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Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
Dr. Herbert Gschwind spricht zum Thema:
"Homosexuelle Väter"
Homosexuelle Väter sind homosexuelle Männer und
können nicht als eine davon gesonderte Gruppe betrachtet
werden. Sie teilen mit diesen die gesellschaftliche Situation
der Homosexuellen, zu der nicht zuletzt auch das nach wie
vor prekäre Verhältnis der organisierten Psychoanalyse
zur Homosexualität gehört. Gleichwohl sind homosexuelle
Väter auch ein Sonderfall. Noch hat eine (biologische)
Vaterschaft - die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin
einmal beiseite gelassen - den Geschlechtsverkehr mit einer
Frau zur Voraussetzung. Und noch ist die Vaterschaft eines
Mannes scheinbar naturwüchsig mit der Annahme seiner
heterosexuellen Orientierung assoziiert. Allein schon daraus
lässt sich auf eine konflikthafte Bedeutung des Vaterwerdens
für homosexuelle Männer schließen. Die Konflikte
homosexueller Väter mit ihrer Homosexualität, mit
ihren Partnerinnen und mit ihren Kindern sollen aus sexualwissenschaftlicher
und psychoanalytischer Perspektive problematisiert werden.
Der auf das Subjekt homosexueller Vater gerichtete
Fokus wird Fragen evozieren zu Vorstellungen von Vaterschaft,
zur Imago des eigenen Vaters und nicht zuletzt zur Bedeutung
des Kinderwunsches homosexueller Männer und damit auch
zur gegenwärtigen Entwicklung, sich diesen Wunsch durch
die Reproduktionsmedizin oder die Durchsetzung eines Adoptivrechts
für homosexuelle Paare zu erfüllen.
Vortrag und Diskussion finden am Samstagnachmittag ab
16 Uhr im Rahmen eines Sonderplenums statt. Herzliche
Einladung an alle!
Massage-Sport-Bewegung
Wie auch beim letzten Mal möchte ich wieder eine kleine
Rückenmassage anbieten. Vielleicht hat noch jemand Interesse
auf Bewegung mit anderen zusammen und kann ein entsprechendes
Angebot an die Gruppe machen.
Kamingespräch
Beim nächsten Mal können wir den Film Head
On sehen. Head On ist ein Film über
den 19-jährigen Griechen Ari und seinen Weg nach dem
Coming Out. Ralph
Neues von www.basg.de
Die BASG-Homepage bietet jetzt eine aktualisierte und erweiterte
Link-Liste. Hier finden sich Querverweise zu allgemeinen schwulen
Projekten oder Organisationen, wie dem internationalen Forschungszentrum
für schwul-lesbische Studien (Homodok) oder
der ILGA ebenso wie zum Waldschlösschen. Daneben liegt
ein Schwerpunkt bei anderen lesbi-schwulen Gruppen im Gesundheitswesen,
in Europa und Übersee. Wer dort surft findet nicht nur
die der BASG entsprechenden Partnerorganisationen - z. B.
in der Schweiz oder in den USA sondern kann auch Unerwartetes
entdecken. So die Lesbian and Gay Veterinary Medical
Association oder iraniangaydoctors. Per
Mausklick kann geht es aber auch direkt zu Stellungnahmen
von Fachgesellschaften zu schwulen Themen. Entsprechende Komitees
finden sich bei der American Psychoanalytic Association
oder der American Psychological Association, die
American Psychoanalytical Foundation bietet ein
Homophobie-Forum an. Fazit: Reinschauen lohnt.
Wer Tipps für weitere Links für die Homepage hat:
bitte per email an mail(at)basg.de. Udo
Versand der Einladung über
e-mail
Aus Gründen der Arbeitserleichterung und Kostenreduktion
planen wir den Versand der Einladung zukünftig zumindest
teilweise über e-mail. Im Rahmen eines einjährigen
Testlaufs soll der elektronische und traditionelle Versand
parallel verlaufen. Wir bitten um Mitteilung der e-mail Adresse
auf der Anmeldekarte. Ralph
Erinnerung
Der Vorstand der BASG bittet an die regelmäßige
und rechtzeitige Bezahlung des Mitgliederjahresbeitrags zu
denken. Dies ist für die finanzielle Lage der BASG unbedingt
notwendig. Eine bewährte und von vielen bereits praktizierte
Methode ist die Einrichtung eines Dauerauftrags. Danke Ralph |
| THEMEN DER 83. TAGUNG (Juni 2002) |
 |
|
Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
Im Juni machen wir Sommerpause und setzen unsere Reihe mit
Vorträgen externer Referenten zum Thema Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft erst wieder im
September fort.
Balintgruppe
Unsere Balintgruppe, seit Jahren fest etabliert, befasst sich
- je nach Möglichkeit - als Supervisions- oder Intervisionsgruppe
mit von den Teilnehmern eingebrachten Fällen, Beziehungen
zu Klienten oder auch Mitarbeitern. Das besondere dieser Gruppe
liegt im schwulen Rahmen, den die BASG naturgemäß
bietet. In dieser Form, so weit ich weiß, absolut einzigartig.
Auch beim letzten Treffen ergaben sich im Rahmen dieser Gruppe
interessante, klärende Einsichten. Nicht immer einfach,
aber gewinnbringend. Alle sind herzlich eingeladen. Sebastian
Psychoanalysegruppe
Beim letzten Treffen der Psychoanalysegruppe haben wir den
Themenschwerpunkt "latente Homosexualität"
fortgesetzt. Die Lektüre von "Männliche Homosexualität
und Rasse" aus Sander I. Gilmans "Freud, Identität
und Geschlecht" hat zunächst unsere Verwirrung über
den theoretisch angenommenen Zusammenhang zwischen sog. latenter
Homosexualität und Paranoia noch vergrößert.
Bei einem der nächsten Treffen werden wir das Thema weiter
verfolgen mit Theweleits Überlegungen zum Zusammenhang
zwischen Homosexualität und dem "soldatischen Mann"
aus den "Männerphantasien". Im Juni geht es
aber weniger historisch weiter. Wir werden eine zeitgenössische
Theorie über Geschlecht und Identität von Nancy
Chodorow aus "Die Macht der Gefühle" (Teil
2: Geschlecht als persönliches und kulturelles Konstrukt
S. 67-88) lesen. Falk
Kamingespräch
Samstagabend sahen wir beim letzten Mal eine Folge der britischen
Kult-Serie Queer as Folk. Sie war bei ihrer Erstausstrahlung
heftig umstritten das deutsche Fernsehen hat sie bis
heute nicht gezeigt. Die Handlung spielte überwiegend
in der Schwulenszene von Manchester; wie in jeder Soap Opera
ging es auch hier um Herz und Schmerz, Schuld und Sühne,
Liebe und Sex.
Beim nächsten Mal können wir den Film Head
On oder den Klassiker Caravaggio sehen.
Head On ist ein Film über den 19-jährigen Griechen
Ari und seinem Weg nach dem Comming Out. Para
polu wraia. Kalhspera saV. Ralph
Versand der Einladung über
e-mail
Aus Gründen der Arbeitserleichterung und Kostenreduktion
planen wir den Versand der Einladung zukünftig zumindest
teilweise über e-mail. Im Rahmen eines einjährigen
Testlaufs soll der elektronische und traditionelle Versand
parallel verlaufen. Wir bitten um Mitteilung der e-mail Adresse
auf der Anmeldekarte. Ralph
Einladung zur Mitgliederversammlung
Der Vorstand der BASG lädt am Samstag, den 8. Juni 2002,
um 16.00 Uhr zur Mitgliederversammlung im Freien Tagungshaus
Waldschlößchen in 37130 Reinhausen ein.
Tagesordnung
1. Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollführers
2. Anträge zur Ergänzung und Änderung der Tagesordnung
3. Bericht der Kassenprüfer 2001
4. Entlastung des Kassenführers für 2001
5. Berichte des Vorstandes und der Referenten
6. Entlastung des Vorstandes
7. Verschiedenes
Ralph |
| THEMEN DER 82. TAGUNG (März
2002) |
 |
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Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
Im März setzen wir unsere Reihe von Vorträgen externer
Referenten zum Thema Der schwule Mann zwischen Medizin
und Gesellschaft fort.
Wir freuen uns auf Prof. Martin Dannecker, welcher sich mit
der Frage beschäftigen wird, wie denn nun die Integration
des gewöhnlichen Homosexuellen in die Gesellschaft gelungen
ist:
Vom schönen Schein der
Normalität Homosexualität an der Jahrtausendwende.
Vortrag und Diskussion finden am Samstagnachmittag ab
16 Uhr im Rahmen eines Sonderplenums statt. Herzliche
Einladung an alle!
Psychoanalysegruppe
Beim letzten Treffen hat die Arbeitsgruppe Psychoanalyse,
die sich bei den nächsten Treffen mit dem Themenkomplex
der latenten Homosexualität auseinandersetzen wird, den
klassischen Fall Schreber von Freud gelesen. Wir
waren verwirrt über die Konfusionen, die diesen Text
durchziehen. Angefangen mit der Unklarheit der Diagnose Paranoia/Schizophrenie
über die Vermengung der sexuellen Orientierung mit der
Frage der Geschlechtsidentität bis zu Freuds Pointierung
der sexuellen unter Vernachlässigung der deutlich antisemitischen
Wahninhalte. Dieses Thema werden wir weiter verfolgen mit
der Lektüre von Lesarten von Geisteskrankheiten:
Männliche Homosexualität und die Rhetorik der Rasse
aus Sander L.Gilman :Freud, Identität und Geschlecht
S. 198-249. Das Buch ist im Fischer verlag erschienen, aber
wohl vergriffen. Kopien können bei mir oder Ulrich bestellt
werden. Falk
Balintgruppe
Unsere Balintgruppe, seit Jahren fest etabliert, befasst sich
- je nach Möglichkeit - als Supervisions- oder Intervisionsgruppe
mit von den Teilnehmern eingebrachten Fällen, Beziehungen
zu Klienten oder auch Mitarbeitern. Das besondere dieser Gruppe
liegt im schwulen Rahmen, den die BASG naturgemäß
bietet. In dieser Form, so weit ich weiß, absolut einzigartig.
Auch beim letzten Treffen ergaben sich im Rahmen dieser Gruppe
interessante, klärende Einsichten. Nicht immer einfach,
aber gewinnbringend. Alle sind herzlich eingeladen. Sebastian
Versand der Einladung über
e-mail
Aus Gründen der Arbeitserleichterung und Kostenreduktion
planen wir den Versand der Einladung zukünftig zumindest
teilweise über e-mail. Im Rahmen eines einjährigen
Testlaufs soll der elektronische und traditionelle Versand
parallel verlaufen. Wir bitten um Mitteilung der e-mail Adresse
auf der Anmeldekarte. Ralph
Euro und neue Preise
Im Plenum der letzten Tagung haben wir anlässlich der
Währungsumstellung eine Anpassung der Preise beschlossen.
Zudem ist die 3. Preiskategorie der Übersicht halber
weggefallen. Natürlich gibt es weiterhin die Möglichkeit
bei Finanzierungsschwierigkeiten mit Dirk Kontakt aufzunehmen.
Ralph
Kamingespräch
Queer as Folk
Samstag abend sahen wir beim letzten Mal die Verfilmung von
Quentin Crisps Autobiografie The Naked Civil Servant.
Jochen hatte die humorvolle cineastische Version des wechselhaften
und spannenden, nicht einer gewissen Tragik entbehrenden Lebenslaufs
des späteren Englishman in New York (Sting) mitgebracht.
Für das nächste Mal steht wiederum Britisches auf
dem Programm: die Kult-Serie Queer as Folk. Sie
war bei ihrer Erstausstrahlung heftig umstritten das
deutsche Fernsehen hat sie bis heute nicht gezeigt. Die Handlung
spielt überwiegend in der Schwulenszene von Manchester;
wie in jeder Soap Opera geht es auch hier um Herz und Schmerz,
Schuld und Sühne, Liebe und Sex. Apropos Sex: Das Schweizer
Fernsehen hat vor der ersten Sendung vorsorglich den Hinweis
gegeben, wer Probleme damit habe, dass es bei Homosexualität
eben auch um Sexualität gehe, möge doch bitte umschalten.
Das wahrscheinlich Ungewöhnlichste an dieser Serie: die
schwulen Figuren bekleiden keine Alibi- oder Nebenrollen oder
werden für Sitcom-Lacher benutzt, sondern bilden selbst
das Zentrum der Handlung. Bemerkenswerterweise räumten
auch anfangs entrüstete englische Boulevard-Blätter
nach weiteren Folgen ein, dass Queer as Folk nicht
nur ausgezeichnet geschrieben und gespielt ist, sondern sich
zunehmend von einer scheinbaren Provokation zu einem differenzierten
Drama entwickelt. Udo |
| THEMEN DER
81. TAGUNG (Dezember 2001) |
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Vortragsreihe - Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft
Dr. Rainer Herrn spricht
zum Thema:
"Die Biologisierung der Homosexualität - Tendenzen
und Motive. Ein doppelter Rückfall"
Im Dezember ist es nun soweit. Zum Auftakt einer Reihe von
Vorträgen externer Referenten zum Thema "Der schwule
Mann zwischen Medizin und Gesellschaft" wird Dr. Rainer
Herrn bei der BASG-Tagung sprechen. Sein Thema: wieder "moderne"
Entwicklungen bei der Konzeptualisierung von Homosexualität.
Brisante Aktualität bekommt die Thematik gerade vor dem
Hintergrund der derzeitigen politisch-ethischen Diskussion
zur Genforschung und kontrovers eingeschätzten Möglichkeiten
der Präimplantationsdiagnostik. - Rainer Herrn ist Mitarbeiter
der Forschungsstelle zur Geschichte der Sexualwissenschaften,
Magnus-Hirschfeld-Gesellschaft Berlin. Vortrag und Diskussion
finden am Samstagnachmittag ab 16 Uhr im Rahmen eines Sonderplenums
statt. Die Moderation übernimmt Ulrich. Herzliche Einladung
an alle!
Beim 82. BASG-Treffen vom 15.-17.3.2002 wird die Reihe fortgesetzt:
Prof. Dr. Martin Dannecker beschäftigt sich mit der Frage,
wie weit denn nun die Integration des gewöhnlichen Homosexuellen
in die Gesellschaft gekommen ist: "Vom schönen Schein
der Normalität - Homosexualität an der Jahrtausendwende".
Bitte vormerken! Udo
AG JGLP-Artikel
Im letzten Sommer hat die BASG eine Anfrage der Herausgeber
der amerikanischen Zeitschrift "The Journal of Gay and
Lesbian Psychotherapy" (JGLP) erhalten. Diese Zeitschrift
gibt ein Sonderheft über die professionelle Haltung zur
Homosexualität in den Bereichen Psychiatrie, Psychoanalyse
und öffentliches Gesundheitswesen heraus. Die BASG wurde
um einen entsprechenden Beitrag über die Situation in
Deutschland gebeten.
Nach Kontaktaufnahme mit den Herausgebern, bei der wir um
Verlängerung der deadline baten, haben Udo und ich uns
entschlossen, diese Aufgabe zu übernehmen.
Beim 80. Treffen der BASG haben wir in einer größeren
Arbeitsgruppe unser Konzept des Artikels vorgestellt. Im Anschluss
kam es zu einer anregenden Diskussion. Wie nicht anders zu
erwarten, gab es auch Vorschläge einer anderen Gewichtung
von verschiedenen Teilaspekten. Einige der Vorschläge
haben wir nach dieser Diskussion in die veränderte Fassung
des Artikels aufnehmen können.
Abschließend wurde im Plenum nach einem Antrag von unserer
Seite beschlossen, dass die BASG einen finanziellen Beitrag
für die Übersetzung des Artikels zur Verfügung
stellt. Falk
Psychoanalysegruppe
Da bei der 80. Arbeitstagung aus aktuellen Gründen der
Entwurf eines Artikels fürs JGLP vorgestellt wurde, war
die im letzten Programm angekündigte Diskussion zu Freuds
Aufsatz über den Fall Schreber "Psychoanalytische
Bemerkungen über einen autobiographisch beschriebenen
Fall von Paranoia" (1915) nicht zustande gekommen. Es
ist nun geplant, dies beim kommenden Treffen nachzuholen.
Der Artikel findet sich in der Studienausgabe Bd. VII und
soll als Einstieg in eine Klärung des immer wieder missverständlichen
Begriffs der "latenten Homosexualität" dienen.
Wer den Text nicht bei der Hand hat, kann sich wegen einer
Kopie an Herbert oder mich wenden. Udo
Balintgruppe
Unsere Balintgruppe, seit Jahren fest etabliert, befasst sich
- je nach Möglichkeit - als Supervisions- oder Intervisionsgruppe
mit von den Teilnehmern eingebrachten Fällen, Beziehungen
zu Klienten oder auch Mitarbeitern. Das besondere dieser Gruppe
liegt im schwulen Rahmen, den die BASG naturgemäß
bietet. In dieser Form, so weit ich weiß, absolut einzigartig.
Auch beim 80. Treffen ergaben sich im Rahmen dieser Gruppe
interessante, klärende Einsichten. Nicht immer einfach,
aber gewinnbringend. Alle sind herzlich eingeladen. Sebastian
Cineastischer Abend
Die regnerisch-herbstliche Witterung am 80. Tagungswochenende
lud nachgerade dazu ein, den Samstagabend gemeinsam und gemütlich
zu verbringen. Rosa von Praunheims filmisch verarbeitete Hirschfeld-Biografie
"Der Einstein des Sex" - mitgebracht von Michael
- fand große Resonanz, und blieb naturgemäß
nicht unkommentiert. Die BASG-Filmreihe wird im Dezember fortgesetzt,
nach vorläufiger Planung mit einer Biografie von und
mit der exzentrischen Ikone Quentin Crisp oder aber mit der
im deutschen Fernsehen bislang noch nicht ausgestrahlten Kultserie
"Queer as Folk". Udo
Massage
Während des 80. Treffens fand sich
eine kleine Gruppe zur gegenseitigen Rückenmassage zusammen,
um Muskelverhärtungen wahrzunehmen und aufzulösen,
Berührung zu spüren und sich so zu begegnen. Decken,
Massageöl waren schnell organisiert. Hier und da gab
es unterstützenden Rat. Mit einem Mal entstand eine sehr
entspannende, wohltuende Stimmung.
Am Ende, gut erholt, war klar, so etwas wollen wir wieder
machen. Und deshalb die Einladung, bequeme Sachen mitzubringen,
Massageöl nicht zu vergessen. Dann hoffen wir, dass wir
den ehemaligen Körperarbeitsraum, der jetzt vornehmer
Gartensaal heißt, wieder zur Verfügung haben werden.
Sebastian |
| THEMEN DER 80. TAGUNG (September
2001) |
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|
Psychoanalysegruppe
Der Begriff der "latenten Homosexualität" schafft
immer wieder Mißverständnisse, was darunter denn
eigentlich zu verstehen sei. Freuds berühmte Anmerkung,
"daß alle Menschen der gleichgeschlechtlichen Objektwahl
fähig sind und dieselbe auch im Unbewußten vollzogen
haben" sagt nicht, daß alle Männer "latent"
homosexuell sind, sondern spricht von einer Objektwahl und
nicht von einer sexuellen Orientierung. Gleichwohl ergeben
sich aus den "Mißverständnissen" sowohl
in der Theorie wie in der Praxis oft unsinnige Schlußfolgerungen.
In der Gruppe soll die Diskussion der "latenten Homosexualität"
zu einer Klärung führen. Als Einstieg in die Diskussion
wird der - zugegeben etwas lange - Aufatz von Freud: Psychoanalytische
Bemerkungen über einen autobiographisch beschriebenen
Fall von Paranoia (1915), Studienausgabe Bd. VII, empfohlen.
Wer den Text nicht bei der Hand hat, kann sich wegen einer
Kopie an Udo oder an mich wenden. Herbert |
| THEMEN
DER 79. TAGUNG (Juni 2001) |
 |
|
Tagungsprojekt: Homosexualität
und Psychotherapie (Arbeitstitel)
Die Arbeitsgruppe erarbeitet ein Konzept für eine Tagung,
die in ca. zwei Jahren in Frankfurt stattfinden könnte.
Gegenstand der Tagung soll in erster Linie eine Diskussion
klinischer Fragestellungen sein ( z.B. Coming-out Problematik,
sexuelle Funktionsstörungen bei schwulen Männer,
Übertragungs- und Gegenübertragungskonstellationen
in der Therapie mit schwulen Männern, Erwartungen schwuler
Klienten an eine Therapie, Bedeutung der theoretischen Orientierung
des Therapeuten in der therapeutischen Arbeit mit schwulen
Klienten etc.,etc.,...). Arbeitsauftrag für die Teilnehmer
bis zum nächsten Treffen in Göttingen:
1. Jeder erarbeitet ein Konzept bzw. eine Skizze für
ein Thema/einen Themenkomplex eigener Wahl
2. Jeder schlägt eine(n) externen ReferentIn vor. Ulrich
Arbeitsgruppe Rückenschmerz
Rückenschmerzen bedeuten nicht nur eine erhebliche Verminderung
der Lebensqualität für die Betroffenen, sie verursachen
in den westlichen Industrienationen auch erhebliche Behandlungskosten
und wirtschaftliche Folgeschäden durch Arbeitsausfälle.
Dies liegt vor allem an der hohen Rezidivgefahr mit einer
Tendenz zur Chronifizierung, die nicht selten zu einer frühen
Invalidisierung führt.
90 % aller Rückenschmerzen sind unspezifisch, d.h. es
kann kein pathologisch körperlicher Befund erhoben werden.
Eine Therapie muss sich folglich an den dynamischen, multifakoriellen
Entstehungsbedingungen orientieren. Die drei Anbieter der
Arbeitsgruppe versuchten sich daher, angelehnt an ihren beruflichen
Hintergrund (Anästhesie, Physiotherapie, Neurologie/Psychiatrie),
der Erkrankung aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern.
Es wurden epidemiologische Daten, prädisponierende Faktoren
und differentialdiagnostische Erwägungen dargestellt.
Psychophysisch aktivierenden Therapiemethoden (z.B. Krankengymnastik,
Sport) wurde der Vorrang gegenüber passivierenden Verfahren
(z.B. Schonung, Wärmeanwendungen, Massage) eingeräumt.
Besondere Berücksichtigung fand die medikamentöse
Schmerztherapie, die im akuten Stadium erst die Voraussetzung
schafft für die Anwendung aktivierender Verfahren. Der
Rücken als typisch psychosomatisches Zielorgan ist nicht
selten das Barometer der emotionalen Befindlichkeit. Die unterschiedlichen
Verständnisansätze von Tiefenpsychologie und Verhaltenstherapie
wurden kurz dargestellt.
Im praktischen Teil wurden die Teilnehmer mit den Möglichkeiten
der Akupunktur bei der Behandlung von Rückenschmerzen
vertraut gemacht. Auf großes Interesse stieß auch
die anschauliche Vermittlung physiotherapeutischer Grundlagen.
Bei Muskelkräftigung und Muskeldehnung müssen sowohl
physiologische Erkenntnisse und statische Voraussetzungen
als auch Bewegungsabläufe berücksichtigt werden.
Die hohe Informationsdichte der dreistündigen Veranstaltung
wurde durch persönliche Erfahrungsberichte und zahlreiche
Diskussionsbeiträge der Teilnehmer aufgelockert. Durch
die intensive Zusammenarbeit gelang ein erfolgreicher Einstieg
in die komplexe Thematik. Michael
Kamingespräch: "Sex in
langjährigen Beziehungen"
Wie viel Sex darf/muss man nach mehrjähriger Beziehung
noch mit dem Partner haben, damit es noch eine "vollständige"
Beziehung ist? Diese Frage mag einen beschäftigen, wenn
man merkt, dass die Lust auf den Partner nach Jahren nachlässt.
Ist eine Beziehung ohne Sex noch eine solche? Im Februar gab
es dazu im Spiegel einen interessanten Artikel, in dem ein
Paartherapeut namens Mary die Hypothese aufstellte, dass eine
langjährige harmonische Beziehung sich nicht mit einer
erfüllten Sexualität vereinbaren lässt, da
Sexualität durch Fremdheit und Entdeckertum erst "geil"
wird. Im Gegenzug solle es aber auch langjährig sexuell
erfüllte Beziehungen geben, die sich dann aber nicht
durch Harmonie, Geborgenheitsgefühl u.ä. auszeichneten.
Einen Erfahrungsaustausch mit "Betroffenen" und
"Nichtbetroffenen", die aber eine Meinung dazu haben,
fände ich im Rahmen des Kamingesprächs interessant.
PS: Da ich im Juni nicht dabei sein kann, an dem Thema aber
interessiert wäre, würde ich mich über eine
eventuelle Verschiebung in den September freuen, falls sich
ein anderes Thema fände. Ich könnte dann auch den
Artikel mitbringen! Niel
Positiv Leben
In dieser kleinen, sehr privat diskutierenden Gruppe von 6
Männern war diesmal das offenbar immer wieder brenzlige
Verhältnis der HIV-Getesteten zu den Nicht-Getesteten
das vorherrschende Thema. Peter
nächster "Eintüttermin"
19.8.2001 bei Peter
Balint-Gruppe
In der Balint-Arbeit geht es um das Aufdecken von Wechselwirkungen
zwischen Patient und Therapeut, wie sie nicht nur in einer
psycho-therapeutischen Beziehung, sondern z.B. auch zwischen
Arzt, Pfleger o.a. Behandlern und Patienten ablaufen. Das
Medium, das diese oft nicht ohne weiteres zugänglichen
Prozesse sichtbar machen kann und im Idealfall auch Lösungsansätze
finden hilft für Konflikte, die eventuell erst hier thematisiert
werden, ist die Diskussion und oft auch die Re-Inszenierung
in der Gruppe, klassischerweise geleitet von einem ausgebildeten
Balint-Therapeuten. Aber auch wenn Sigurd, der uns in dieser
Funktion schon oft seine Erfahrung und Kenntnisse zur Verfügung
gestellt hat, nicht die Gruppenleitung übernehmen konnte,
hat sich regelmäßig eine dann "Intervisions-Gruppe"
genannte Versammlung getroffen. Aus eigener Erfahrung kann
ich berichten, dass es die offene, sehr ehrliche, vor allem
aber vertrauensvolle Atmosphäre in dieser Gruppe immer
wieder ermöglicht, wichtige Anregungen und vor allem
jede Menge Kraft für den Alltag zu sammeln. Besonders
wichtig und deshalb ganz herzlich willkommen sind neue Teilnehmer!
Jochen
Feldenkrais-Methode
Die Stunden des Samstagnachmittags gingen vom morgendlichen
Thema "Rücken" aus und gaben Gelegenheit, den
gesamten Körper in der Bewegung zu erfahren und achtsam
und spielerisch Möglichkeiten des Umgangs mit sich zu
erforschen. Joachim
Chor
Wer Lust hat, sich voraussichtlich den Samstagabend mit etwas
mehrstimmigem Gesang zu versüßen, ist hier richtig.
Stimmliche Sicherheit ist willkommen, Notenkenntnisse sind
gut, aber nicht nötig. Spaß an der Sache zählt!
Noten werden gestellt. Bernhard
Coming-out am Arbeitsplatz
Diese Gruppe wendet sich zum einen an Teilnehmer, die ihr
Coming-Out zum ersten Mal am Arbeitsplatz leben wollen. Zum
anderen an "alte Hasen", die durch Arbeitsplatz-,
Kollegen- oder Vorgestztenwechsel erneut mit der Frage konfrontiert
sind. Bernhard
Motorradausflug
Du hast ein Motorrad? Das Wetterorakel sagt für das BASG
- Wochenende Gutes voraus? Dann komm´doch mit´m
Moped! Wir denken uns für Sbd.-Nachmittag ´ne schöne
Tour aus.
Du hast kein Motorrad? Aber Lust, mitzufahren? Bring´
einen Helm, Handschuhe und was Winddichtes mit - und steig´
auf! Bernhard
Einladung zur Mitgliederversammlung
Der Vorstand der BASG lädt am Sonntag, den 10. Juni 2001,
um 12.00 Uhr zur Mitgliederversammlung im Freien Tagungshaus
Waldschlößchen in 37130 Reinhausen ein.
Tagesordnung
1. Wahl des Versammlungsleiters und des Protokollführers
2. Anträge zur Ergänzung und Änderung der Tagesord-
nung
3. Bericht der Kassenprüfer 2000
4. Entlastung des Kassenführers für 2000
5. Berichte des Vorstandes und der Referenten
6. Entlastung des Vorstandes
7. Neuwahl des Vorstandes
8. Verschiedenes |
| THEMEN
DER 78. TAGUNG (März 2001) |
 |
|
Kunsttherapie
Im Dezember wurde mit Ton gearbeitet. Auch an der kommenden
Tagung soll die Gruppe fortgesetzt werden. Ralph
Krankenpflege
Die Gruppe traf sich beim letzten Treffen ( 7 Teilnehmer ),es
ging um das Thema: "Sexualität in der Pflege".
Ausgehend von einem Artikel aus der "Krankenpflege 4/94",
streiften wir die eigenen und institutionellen Wert- und Moralvorstellungen
und wichen auch öfters vom Thema ab (oder aus), aber
zeitweise erlebte ich die Runde sehr persönlich, offen
und vertrauensvoll. Nächstes Mal geht es um die "Atemstimulierende
Einreibung" - worauf sich wohl nicht nur die Redaktion
schon seit längerem freut. [Sehr richtig! Anm.d.R.] Falls
Einem von Euch noch ein Thema für die Zukunft am Herzen
liegt und beim nächsten Treffen nicht kommen kann, so
lasset es uns trotzdem (für die Planung) irgendwie wissen.
Torsten
QUO VADIS, BASG ? Ein Stimmungsbild
So hieß es am vergangenen Tagungstreffen. Die BASG besteht
seit 20 Jahren und es war mal wieder - wie wohl alle 10 Jahre
- eine Standortbestimmung nötig. In der abgelaufenen
Diskussion im Plenum stießen sehr unterschiedliche Meinungen
und Einschätzungen aufeinander, auch mit sehr kritischen
Stellungnahmen. Im Ergebnis fand ich diese Auseinandersetzung
konstruktiv. Und ich bin froh, daß ganz unterschiedliche
Positionen nebeneinander und auch eine z.T. aggressive Auseinandersetzung
in der Gruppe Platz haben. Einige organisatorische und inhaltliche
Veränderungen sind angeschoben worden. Der Rahmen als
multiprofessionelles Weiterbildungs-forum soll erhalten werden,
wenn auch der von manchen als zu dominierend empfundene "Psycho-Anteil"
kritisiert wurde. Insgesamt wurde deutlich, daß sich
die BASG keine speziellen politischen oder gesellschaftlichen
Ziele gesetzt hat, sondern sich versteht als Teil der schwulen
Gemeinschaft mit unterschiedlichen schwulen Lebens- und Berufsgestaltungen.
Sie ist und bleibt offen für alle Berufsgruppen im Gesundheitswesen,
die Interesse haben am Austausch über ihre interdisziplinären
Tätigkeitsbereiche. Dabei soll - und dies nicht nur am
Rande - genügend Zeit und Möglichkeit der persönlichen
Begegnung und freien Kommunikation bleiben. Dazu dienen über
die spezifischen Arbeitsgruppen hinaus die interaktionellen
Gruppenangebote ebenso wie die "Lust- und Freude-Aktivitäten"
der sonnabendlichen Disco, der Spaziergänge in die wunderschöne
Umgebung des Waldschlößchens, das gemeinsame Singen
der jeweils spontanen Chor-Gruppe und auch die Entspannung
in der Sauna als auch die besinnlichen Kamingespräche
über "Schwule Sexualitäten". Auch Leute,
die einfach unter Schwulen nur ein Wochenende in einer lockeren
Atmosphäre mal relaxen wollen, finden Zeit und Raum dafür,
ohne sich an Arbeitsgruppen beteiligen zu müssen.
Das Gelingen der 4 BASG-Treffen pro Jahr steht und fällt
mit dem, was jeder an Eigeninitiative mitbringt: hast Du irgendein
Thema oder eine Frage, die Dich beschäftigt, die Du mit
anderen diskutieren möchtest? Bringe sie mit oder kündige
das Thema im Rundbrief an. Es werden sich immer andere finden,
die auch daran interessiert sind.
So kann die BASG ein lebendiges und wachsendes Feld bleiben
mit Gewinn für alle Beteiligten. Die BASG lebt von den
Mitbringseln und Bedürfnissen jedes Einzelnen, die er
in die Gruppe einbringt und initiiert. So kam es schon immer
zu interessanten, bewegenden, berührenden, spannenden,
lustigen und ernsten Veranstaltungen und zu Begegnungen über
alle beruflich vorgegebenen Hierarchien hinweg. Dies insgesamt
hat mir die BASG in meiner langjährigen Beteiligung zu
einer schwulen Heimat gemacht, die ich nicht mehr missen möchte
und die mir in meinem sonst überwiegend heterosexualisierten
Alltag eine wohltuende Entspannung geworden ist. Und so fiel
es mir auch diesmal wieder sehr schwer, das sonntägliche
Abschiedsritual durchzustehen - aber in der Hoffnung auf ein
Wiedersehen in 3 Monaten mit möglichst vielen von den
mir nah gewordenen Menschen. Sigurd
Psychoanalysegruppe
Beim letzten Treffen bestand die Gruppe zu einem guten Teil
aus Teilnehmern, die erstmals zur BASG gekommen waren. So
stand das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch über
die Ausbildungs- und Arbeitssituation der Einzelnen im Vordergrund.
Die Diskussion des - lesenswerten! - Textes von Judith LeSoldat:
"Der Strich des Apelles. Zwei homosexuelle Leidenschaften"
aus der Psyche 7/2000 ist jetzt für das Frühjahrstreffen
vorgesehen. Udo
Arbeitsrealität und Utopie
Die von Sebastian initiierte Gruppe soll im März fortgesetzt
werden. Ralph |
| THEMEN
DER 77. TAGUNG (Dezember 2000) |
 |
| Arbeitsrealität
und Utopie
Mit diesem Titel möchte ich zum Ausdruck bringen, dass
ich einerseits im normalen Arbeitsalltag in mancher Hinsicht
zumindest gelegentlich an die Grenzen meiner Frustrationstoleranz
stoße, andererseits aber nicht bereit bin, die mitunter
krank machenden Strukturen ewig klaglos weiter zu ertragen.
Weil ich aber zur Zeit diesbezüglich ziemlich ratlos
bin, würde mich gern mit anderen zusammensetzen, um Erfahrungen
auszutauschen. Ich bin neugierig, was andere für Wege
gehen, um sich nicht zu sehr zu verschleißen. Auf dass
die Freude an der Arbeit erhalten bleibe. Sebastian
Krankenpflege
Die Gruppe traf sich beim letzten Treffen mit 5 Teilnehmern.
Das geplante atemstimulierende Einreiben konnte jedoch nicht
durchgeführt werden, da die erfahrenden "Einreiber"
leider nicht anwesend waren. So sprachen wir aus aktuellem
Anlass und dem Umstand das 2 neue Pfleger in unserem Kreis
weilten, über die Themen: Wie arbeitete diese Gruppe
bisher? Was gibt es für gemeinsame / interessante Themen?
Wir streiften dabei das Coming out am Arbeitsplatz, den Umgang
mit Hirachien, sowie übergriffiges Verhalten im Arbeitsalltag.
Es war eine kurzweilige Runde, in welcher wir uns über
das Thema fürs nächste Mal einigten: Sexualität
in der Pflege - Thomas und Torsten (T+T) bereiten den Input
dafür vor. Das Thema "Atemstimulierende Einreibung"
wurde auf den nächsten Frühling verschoben. Torsten
(da atmet´s sich auch leichter. Anm. d. Red.)
Quo vadis BASG? - Rückblick
auf die Diskussionsrunde
Auf dem Septembertreffen nahm, auf Grund der Tatsache, daß
in letzter Zeit immer weniger Teilnehmer an den Wochenenden
erschienen, diese Diskussion mit über vier Stunden einen
größeren Raum ein.
Folgende Punkte wurden erörtert:
-Hat die BASG noch einen politischen Rechtfertigungshintergrund
wie in den Gründungsjahren?
-Steht ein Generationswechsel in der BASG an,
verbunden mit der Frage, ob die Newcomer sich
neben den alten Größen als Anbieter
für Veranstaltungen aufzutreten trauen?
-Klimatische Bedingungen für zahlenmäßige
Minderheiten in der BASG (Krankenpfleger und Psychologen vs.
Mediziner oder analytischer Standpunkt vs. anderer Interventionsformen).
-Persönliche Kontakte vs. inhaltlicher Arbeit
-Die Aufnahme / der Empfang neuer Teilnehmer
-Die Gestaltung des FreitagAbendPlenums
-Abnehmende Bereitschaft, Gruppen i.d. BASG zu leiten.
Erste Konsequenzen:
-Im nächsten Freitagsplenum werden die meisten Kurse
bereits von den Anbietern vorgestellt.
-Inzwischen wollen sich einige regelmäßige TN bei
schon länger nicht mehr erschienenen TN erkundigen, wo
mögliche Unzufriedenheiten liegen.
-Am DezemberTermin wird weiter an möglichen / nötigen
Erneuerungen gefeilt. Bernhard
Coming out am Arbeitsplatz
Gruppe nicht nur für Neueinsteiger in der BASG, sondern
auch für Arbeitsplatzwechsler. Oder die, die immer wieder
bemerken, daß sie wie von selbst das mit der Rainbowflag
verzierte Autoheck vor der Klinik Richtung Gebüsch parken,
die Anstecknadel noch schnell vom Revers ziehen und auch den
Kloß im Hals bemerken, wenn nach der Freundin gefragt
wird. Bernhard
Psychoanalyse
Wir lesen einen Text von Judith Le Soldat: Der Strich
des Apeles, Psyche 7/2000
Kunsttherapie
Leider war Mark Roger beim letzten Treffen nicht da, er wird
die Gruppe jedoch wieder anleiten .Der Einstieg in die Gruppe
ist jederszeit möglich, da die Arbeit nicht zwingend
aufeinander aufbaut. |
| THEMEN
DER 76. TAGUNG (September 2000) |
 |
| Arbeitsgruppe:
Tagung Homosexualität und Psychotherapie
Nachdem auf den letzten zwei Tagungen die Arbeitgruppe sich
nicht getroffen hatte soll nun die Ideensammlung fortgesetzt
und eventuell ein Konzept für die Tagung entwickelt werden.
Ulrich
Kunsttherapie
Nachdem wir uns ein altes Spielzeug hergestellt und bebildert
haben, wurde unser Zusammentreffen persönlicher. Es ging
um unsere Ursprungsfamilie und die damit verbundenen Bilder
und Verbindungen. Dargestellt haben wir sie in Tieren und
Pflanzen. Der Austausch war rege, interessiert und jedem sehr
nahe. Der Einstieg in die Kunsttherapiegruppe ist jederzeit
möglich. Die einzelnen Treffen sind unabhängig und
bauen nicht zwingend aufeinander auf. In lockerer und ungezwungener
Atmosphäre wird gemalt und über die Bilder gesprochen.
Mein Eindruck und die Rückmeldungen waren wiedereinmal
sehr positiv. Es hat Spaß gemacht. Persönliches
wird hier nicht erscheinen und bleibt in der Gruppe. Im Herbst
geht es weiter. Es kam der Vorschlag mit Ton zu plastizieren.
Ich bemühe mich, dieses zu realisieren und freue mich
auf das nächste Treffen. Marc Roger
Krankenpfleger
Beim diesmaligen Treffen wollen wir uns einem ganz unschwulem´
Thema widmen, nämlich der Atemstimulierenden Einreibung´.
Zeigte sich doch bei einem der letzten Treffen, daß
diese äußerst wirksame Methode der Pneumonieprophylaxe
Einigen unter uns gar nicht bekannt war. Natürlich werden
wir den Worten auch gleich Taten folgen lassen und praktische
Übungen zum Thema durchführen. Jockel
(Die "Atemstimulierende Einreibung" - köstlich!
Anm.d.Red.)
Psychoanalysegruppe
Im Anschluß an die Diskussion über Fetisch und
Fetischisierung (immer nach der Suche, was macht einen Mann
für einen Mann zum begehrten Objekt, zum Objekt des Begehrens)
soll Laufers Konzept der "zentralen Onaniephantasie"
zum Gegenstand der weiteren Arbeit in der Gruppe werden. Dazu
liegt ein Text von Reimut Reiche vor - "Die Rekostruktion
der zentralen Onaniephantasie in der Analyse eines jungen
Homosexuellen" - der zur Vorbereitung gelesen werden
soll. Wer den Text haben möchte, der wende sich direkt
an mich. Herbert
Kamingespräch
Diesmal: Das 1. Mal in der BASG - Bedeutungen. |
| THEMEN
DER 75. TAGUNG (Juni 2000) |
 |
| Die
BASG wird 20 und feiert ihre 75. Tagung
Anläßlich des kommenden Festes wollen wir wieder
insbesondere diejenigen einladen, welche lange nicht mehr
bei den Arbeitstreffen der BASG waren. Eine gewisse erprobte
Struktur findet sich auch bei unserem diesjährigen Fest.
Mit großer Spannung kann erwartet werden, ob ein Frankfurter
Mitglied, welches auf eine umfang-reiche Erfahrung im Bereich
des Cheerleading zurückgreifen kann, sich zu einer Sonder-vorstellung
im Rahmen des Gala-Dinners bewegen lässt.
Um eine noch genauere Beschäftigung der Teilnehmer miteinander
anzustoßen, werden wir zwei Fotowände aufstellen:
Durchaus im Sinne steigender Anforderungen, wünschen
wir uns diesmal Bilder der Teilnehmer und ihrer Mütter!
Es soll dann gelingen die passenden Bilder einander zuzuordnen.
Beider Bilder sollten in der Zeit des Coming-Out des Sohnes
aufgenommen worden sein.
Bezüglich der angekündigten Darbietungen liegen
zwar schon Zusagen vor, jedoch ist jeder, der etwas beitragen
möchte, willkommen.
Völkerball
Der Mannschaftssport scheint uns nicht mehr los zu lassen.
Trotz schwerwiegender Verletzungen anläßlich des
Fußballspieles vor 2 Jahren wird die Beteiligung auch
diesmal wieder enorm sein.
Puschelgruppe
Hierbei handelt es sich um Cheerleader, welche die Völkerballspielenden
Herren zu sportlichen Höchstleistungen anregen sollen.
Körper bemalen
Bodypainting auf der Terrasse bei strahlendem Sonnenschein
Lesung
Die Teilnehmer tragen selbst ausgewählte kurze Texte
vor.
Dias
20 Jahre BASG. Wer noch zusätzlich Bilder
zeigen möchte, ist gebeten diese mitzubringen.
Fotos: Mutter und Sohn
Die Bilder von Mutter und Sohn sollen einander zugeordnet
werden. Die Bilder sollten in der Zeit des Coming-Out des
Teilnehmers aufgenommen worden sein.
Gala-Dinner (besondere Kleidung
erwünscht)
mit Ehrung der Sieger des Völkerballspieles, sowie hoffentlich
einer Cheerleading-Vorführung eines noch zu motivierenden
Mitgliedes aus Frankfurt.
Tanzen
bis zum Morgengrauen mit wechselnden DJ´s
Wir bitten jeden, seine meistgeschätzte Tanz-CD mitzubringen.
Kunsttherapie
(Nachbesprechung der 74. Tagung)
Nachdem wir uns ein altes Spielzeug hergestellt und bebildert
haben, wurde unser Zusammentreffen persönlicher. Es ging
um unsere Ursprungsfamilie und die damit verbundenen Bilder
und Verbindungen. Dargestellt haben wir sie in Tieren und
Pflanzen. Der Austausch war rege, interessiert und jedem sehr
nahe. Der Einstieg in die Kunsttherapiegruppe ist jederzeit
möglich. Die einzelnen Treffen sind unabhängig und
bauen nicht zwingend aufeinander auf. In lockerer und ungezwungener
Atmosphäre wird gemalt und über die Bilder gesprochen.
Mein Eindruck und die Rückmeldungen waren wiedereinmal
sehr positiv. Es hat Spaß gemacht. Persönliches
wird hier nicht erscheinen und bleibt in der Gruppe. Zum Sommer
bleibt das Atelier geschlossen. Im Herbst geht
es weiter. Es kam der Vorschlag mit Ton zu plastizieren. Ich
bemühe mich, dieses zu realisieren und freue mich auf
das nächste Treffen. Euer M.-R. |
| THEMEN
DER 74. TAGUNG (März 2000) |
 |
| Balint-Gruppe
(Intervision) der BASG-Tagung (11./12.12.99)
Zwei Teilnehmer brachten ein Anliegen ein. Beide Male handelte
sich um problematische Beziehungen zu ArbeitskollegInnen.
Im ersten Fall stellte überwiegend die z. T. langjährige
Beziehungsgeschichte der KollegInnen den Fokus dar; im zweiten
Fall war es die heftige Gegenübertragung im Kontakt
zu einem Klienten, die aufgrund des sich anschließenden
Verhaltens zu einer konflikthaften Situation mit dem Vorgesetzten
führte. Es gelang der Gruppe, alternative Sichtweisen
der geschilderten Problemkonstellationen zu entwickeln,
so daß die zweistündige Arbeit als produktiv
und hilfreich erlebt wurde. R.S.
Kamingespräch:
Barebacking
Das Thema im Dezember "Barebacking" fand grosses
Interesse. Die Diskussion konzentrierte sich zunächst
auf die Frage, ob es barebacking überhaupt und in welchem
Umfang gibt und wo die Differenz zum "unsafe sex"
liegt. Als das Besondere erschien die Tatsache, daß
barebacking im Internet angeboten und gesucht wird und daß
es sogenannte "barebacking-parties" gibt, inszenierte
Gelegenheiten also für eine "bewußte"
Infizierung. Dieser Aspekt erschien der Runde letztlich
am wenigsten nachvollziehbar. Es erwies sich als äußerst
schwierig, sich mit dem "bug chaser" zu identifizieren,
seinen Motiven, Wünschen und Phantasien nachzugehen,
während es dagegen weniger problematisch war, sich
auf die Position der HIV-Infizierten barebacker einzulassen,
obgleich daran sicher vieles auch Rationalisierung ist.
So blieb am Ende einer intensiven und offenen Diskussion
eine gewisse Ratlosigkeit und Unentschiedenheit, die dem
Thema vielleicht auch angemessen ist. Nicht zuletzt deshalb,
weil der Grat vielleicht schmaler ist als es scheint zwischen
eigenen Erfahrungen mit "riskanten" oder "unsafen"
sexuellen Kontakten und der organisierten Inszenierung des
Risikos als Beinahe-Gewissheit. Das Thema beim nächsten
Kamingespräch heißt: Tunten früher und heute.
H.G.
Psychoanalysegruppe
Fetisch hin, Fetisch her, Kastratiosangst haben wir keine
mehr, oder doch, oder postmodern gewendet, der eine vielleicht
noch, der andere schon nicht mehr - as time goes by. Freuds
Aufsatz "Fetischismus" (1927) regte eine lebhafte
Diskussion an, die sich - nach einigem Suchen (s.o.) allmählich
seiner in dem Aufsatz formulierten Homosexualitätstheorie
näherte: "Der Kastrationsschreck beim Anblick
des weiblichen Genitales bleibt wahrscheinlich keinem männlichen
Wesen erspart. Warum die einen infolge dieses Eindruckes
homosexuell werden, die anderen ihn durch die Schöpfung
eines Fetisch abwehren und die übergroße Zahl
ihn überwindet, das wissen wir freilich nicht zu klären"
(ebd.). Geklärt habe wir es in der Runde auch nicht.
Aber wir haben uns die Frage gestellt, ob die gleichgeschlechtliche
Objektwahl - vulgär gesagt: die Fixierung auf den Schwanz
- diesen letztlich als "Fetisch" ausweist. Ob
und welchen Gewinn ein solcher Ansatz für unsere Diskussion
bringen kann, dem soll beim nächsten Treffen nachgegangen
werden (ohne Literaturvorgabe). Verwiesen sei aber auf deLauretis,
die für ein psychoanalytisches Verstehen der lesbischen
Entwicklung mit einigem Gewinn auf psychoanalytische Perversionstheorien,
und darin zentral auf die Bedeutung des Fetisch, zurückgegriffen
hat. H.G.
Positiv Leben
Beim Dezembertreffen bekam die üblicherweise sehr intime
Gruppe einen ungewohnten Charakter, nachdem ein Teilnehmer
vehement wissenschaftskritische Aussenseiterpositionen vertrat.
Aus dieser Situation entfaltete sich ein in der Gruppe sehr
zwiespältig empfundenes Gespräch, wobei die vorgetragenen
Thesen heftig diskutiert und von den übrigen Teilnehmern
überwiegend bestritten wurden. Der Rahmen dieser Arbeitsgruppe,
die sonst den Schwerpunkt auf persönliche Berührungspunkte
mit der HIV-Erkrankung legt, wurde so leider gesprengt.
Beim nächsten Treffen wollen wir wieder zum ursprünglichen
Konzept zurückfinden, allen denen Gelegenheit und Raum
zu geben, Themen im Umfeld der HIV-Infektion zu besprechen,
die von dem Thema berührt sind oder sich nicht scheuen,
sich berühren zu lassen. Sebastian
Coming-Out-Gruppe
Es war diesmal eine kleine Gruppe von 3 Teilnehmern, die
alle drei Praxisinhaber sind. Aus organisatorischen Gründen
hat die Gruppe sich in der Mittagspause getroffen und bei
einem Spaziergang dem Thema Outing als Praxisinhaber gewidmet.
Es stellte sich heraus, daß auch als Chef das Thema
Outing viele Facetten hat und immer aktuell ist. Outet man
sich gegenüber seinen Angestellten, gegenüber
dem Steuerberater, gegenüber der Bank usw.??? J.G.
Gruppenspiele
Anders als bei jenen Spielchen geht es bei diesen um weitere
Formen der Gruppendynamik: Die Teilnehmer kommen sich schnell
und mit viel Spaß durch vergleichbare Spiele wie wir
sie im Stuhlkreis aus der Kindheit kennen ("Stille
Post", "Mein rechter rechter Platz ist leer",
Ballspiele etc.) näher. Dabei könne die Akteure
ihr eigenes (Gruppen-) Verhalten und das Anderer kennenlernen,
werden mit Konflikten und Entscheidungen konfrontiert, erleben
Führung und autoritäre Strukturen und Veränderungsprozesse
während des Spiels. Die Gruppe bietet zum einen die
Möglichkeit zum eigenen sozialen lernen, zum anderen
Handwerkszeug, um im beruflichen Alltag Gruppen anzuleiten;
neuen BASGlern darüber hinaus einen einfachen Einstieg.
Dirk
Krankenpflege
Am Sonntag trafen wir uns (7 Teilnehmer) und beschäftigten
uns mit dem Thema: "Was führte mich in die Pflege
und was habe ich für berufliche Zukunftsvorstellungen,
Alternativen oder Phantasien?" Es entwickelte sich
eine vertraute und persönliche Runde, welche sehr kurzweilig
war. Wir kamen nicht mehr dazu ein Thema für das nächste
Mal festzulegen. Somit ist noch alles offen und Ideen, Themen,
Pflegeforschungen und ähnliches können mitgebracht
werden. Torsten
Kunsttherapie
Wir haben uns das zweite mal getroffen und die Elemente
von letztem Wochenende besprochen. das Interesse war sehr
groß und die Bilder haben viel spannendes aufgeworfen,
zum Beispiel ging es darum wie viel Energie sichtbar ist,
welche Elementarqualität getroffen wurde, was Farben
aussagen können oder ob es ausgemacht werden kann wie
herum ein Bild gemalt wurde. Letzteres löste eine konkretere,
heftige aber auch sehr humorvolle Auseinandersetzung aus.
Danach widmeten wir uns dem Formenzeichnen, wo es viel um
Rhythmus, Dynamik und Selbstausdruck ging. Die Zeit war
mal wieder zu knapp, so daß nach Möglichkeit
zwei Termine gefunden werden mußten. Das wollten wir
spontan auch tun, nur war ich an diesem Wochenende mit meinen
Kräften am Ende - sorry nochmals! Es hat Spaß
gemacht und ich bin immer wieder überrascht, wie viel
Engagement aufkommt. Beim nächsten treffen könnte
es um Familienbilder, oder um Rhythmus und Farben nach den
Chakren gehen - darauf freue ich mich schon und verbleibe
mit warmen Grüßen, euer M.-R. |
| THEMEN
DER 73. TAGUNG (Dezember 1999) |
 |
| Krankenpfleger
Im September hatten wir ein intensives Gespräch in
einer Runde von 5 Kollegen über die Thematik Wie
geht es mir, wenn ich selbst Patient bin? Welche Rolle
spielt dabei mein Beruf und auch mein eigenes Schwulsein?
Welche Erfahrungen gab es mit schwulen Ärzten oder
auch mit heterosexuellen ÄrztInnen... Der Austausch
war z.T. sehr persönlich und streifte auch andere Bereiche
wie Partnerschaft und Vertrauen, schwule Männer als
Patienten... Es gibt zwei Themenvorschläge für
das Dezember-Treffen: -Pflege bis zur Rente? Was sind die
Alternativen? Warum wollen viele früher Aussteigen?
-Wie bin ich zur Pflege gekommen? Was ist meine persönliche
Motivation? Auch neue Ideen sind immer willkommen. Michael
Kunsttherapie
Beim letzten mal trafen wir uns uns mit 12 Männern
zur Kunsttherapie. Diese Gruppe fand das zweite Mal statt.
Die Themen waren Archetyp-Bilder. Ich fand unsere Arbeit
dicht, konzentriert, intensiv und mutig. Es ging um den
Baum und die vier Elemente: Erde, Feuer, Wasser, Luft. Neben
dem Benennen von einfachen Elementen, Flächen und Formen
der Bilder wurde auch auf die Wirkung des Gemalten eingegangen.
Schnell wurde klar, daß diese Art der Bildbesprechung
wichtig und klärend ist. Wir wollen uns beim nächsten
Treffen im Dezember nochmals Zeit nehmen; die Bilder bringe
ich wieder mit. Im Anschluß daran könnte es das
nächste Mal ums Formenzeichnen gehen. In der Gruppe
Kunsttherapie soll vor allen Dingen praktisch gearbeitet
werden. Es wird jedesmal eine Bildbesprechung geben. Darüber
hinaus gebe ich auch Tips und Anregung wie mensch ein Bild
aufbaut also technische Hilfen. Es wird nicht therapeutisch
gearbeitet. Wer also Lust am Malen hat oder es immer schon
machen wollte, aber eben auch ein bißchen mehr will
ist herzlich eingeladen mit zu malen und das kann
jeder, auch wenn es persönlich negativ besetzt ist!
Ich komme gern zur BASG und freue mich auf Euch im Dezember.
Euer Mark-Roger
Kamingespräch
Barebacking - Reiten ohne Sattel Mit dem wilden Westen und
Rodeo hat Barebacking nur indirekt etwas zu tun. Barebacking
steht für ficken ohneGummi und kann als Gegenstück
zu den Saver-Sex-Partys verstanden werden. Der Thrill, so
sagt man, sei zu infizieren (gift giver) oder bewußt
das Risiko einzugehen, infiziert zu werden (bug chaser).
Ob Barebacking bereits eine Welle ist, die aus den USA nach
Europa schwappt, daß muß offen bleiben. Jedenfalls
scheint Barebacking mehr als nur die Gemüter zu erregen.
Diese Erregungen werden Thema des Kamingespräches sein.
Herbert
Arbeitsgruppe: Tagung Homosexualität
und Psychotherapie
Ausgangspunkt der Arbeitsgruppe im September war der Vorschlag
in 2 bis 3 Jahren eine Tagung der BASG unter dem vorläufigem
Arbeitstitel Homosexualität - Gesellschaft -
Psychotherapie zu veranstalten. Im Dezember soll die
Ideensammlung fortgesetzt und ein erstes Konzept für
das Tagungsprojekt entwickelt werden. Ulrich |
| THEMEN
DER 72. TAGUNG (September 1999) |
 |
| Die
BASG wird 20 Jahre
1980 wurde die BASG als Arbeitsgruppe gegründet. Anlaß
genug, wie wir meinen, im nächsten Sommer ein Fest
zu feiern. Bei den folgenden Treffen wird deshalb ein Festkomitee
tagen. Falk
Kamingespräch
Der Fetisch im Wandel der Zeiten eine lustvolle Betrachtung. |
| THEMEN
DER 71. TAGUNG (Juni 1999) |
 |
| Balint-Gruppe
Die Balint-Gruppe fand an diesem Wochenende mehr als Intervisionsgruppe
mit einer Sitzung von 1 1/2 Stunden am Wochenende statt.
Ich habe von mir selbst eine schwierige Patientensituation
vortragen können zum Thema Pädophilie. Die ausführliche
und sehr einfühlsame Diskussion der 12 Teilnehmer war
hilfreich und hat mir in vielen Aspekten eine neue Wahrnehmung
der Therapeuten-Patienten-Beziehung gebracht. Sigurd
Coming out Gruppe
Die Gruppe hatte dieses Mal sechs Teilnehmer. Ausgehend
von den sehr unterschiedlichen individuellen Situationen
kristallisierte sich im Verlauf des Gespräches als
gemeinsames Moment die Aktualisierung von Minderwertigkeitsgefühlen
in Coming-Out-Situationen heraus. Zur Vorgeschichte dieser
wiederkehrenden Erfahrung von Entwertung und Selbstentwertung
gehörte bei fast allen Teilnehmern der Stoßseufzer
ihrer Mutter: Was habe ich falsch gemacht? -
hervorgebracht anläßlich des innerfamiliären
Coming Out. Ulrich
Positiv Leben
Ausgehend von HIV-Ängsten in Partnerschaften und den
damit verbundenen Einschränkungen je nach Testsituation
ist die Gruppe (5 Teilnehmer) im Gespräch bei der Dämonisierung
dieser Krankheit durch uns selbst gelandet, da auch wir
offensichtlich nicht unabhängig von demgesamtgesellschaftlichen
Umgang mit AIDS sind. Insbesondere wurde diskutiert, ob
die vermeintlich so realen HIV-Ängste nicht auch als
willkommene Distanzierung von tiefer liegenden Problemen
oder Konflikten genutzt werden. Peter
Arbeitsgruppe Psychoanalyse
Entgegen der geplanten Diskussion über den Fetischismus
und seinen Bezug zur Homosexualität, entschied sich
die Gruppe aus aktuellem Anlaß ein Teilnehmer
war erstmalig mit einem transsexuellen Patienten in seiner
Praxis konfrontiert das Thema Transsexualität
zu diskutieren. Das Interesse war erstaunlich groß.
Einige Mitglieder der Arbeitsgruppe haben ihre Erfahrungen
aus Therapien mit Transsexuellen eingebracht und Fragen
dazu beantwortet. Eine kurze Vorstellung des Erstkontaktes
mit einem transsexuellen Patienten ermöglichte es,
spezielle Fragen zum Therapiewunsch und zur Therapie zu
erörtern. Am Ende konzentrierte sich das Interesse
der Gruppe auf die Thematik der Identität und Geschlechtsidentität.
Offen blieb, ob diese Thematik weiter diskutiert werden
soll oder der Fetischismus. Deshalb gibt es für die
Tagung im September keine Literatur. Jeder, der an der Psychoanalysegruppe
teilnehmen will, kann sich überlegen, welche Texte
als gemeinsame Grundlage für die weitere Diskussion
gelesen werden könnten. Herbert
Arbeitsgruppe: Tagung Homosexualität
und Psychotherapie
Ausgangspunkt der Arbeitsgruppe war der Vorschlag in 2 bis
3 Jahren eine Tagung der BASG unter dem vorläufigem
Arbeitstitel Homosexualität - Gesellschaft -
Psychotherapie zu veranstalten. In einem ersten Brainstorm
haben wir Ideen zu Inhalten der Tagung, Teilnehmerzielgruppen
etc. gesammelt. Im September soll die Ideensammlung fortgesetzt
und ein erstes Konzept für das Tagungsprojekt entwickelt
werden. Ulrich
Arbeitsgruppe Aussteiger
Einem spontanen Bedürfnis mehrerer Tagungsteilnehmer
folgend, bildete sich unter dem plakativen und letztlich
nicht sehr treffenden Etikett Aussteiger eine
Arbeitsgruppe. Teilgenommen hatten am Sonntag in entspannter,
anregender Atmosphäre sieben Leute, die in ihrer gegenwärtigen
beruflichen Situation einen Veränderungsbedarf verspüren,
wobei es , wenn überhaupt um Ausstieg,
dann um einen aus der Klinik/Institution oder um einen Einstieg
in einen, im einzelnen noch zu findenden medizinischen,
medizinassoziierten, psychologischen oder psychotherapeutischen
Bereich oder auch ein berufsfremdes Arbeitsgebiet ging.
Wir haben uns in erster Linie mit unseren schon ziemlich
heterogenen Ausgangspunkten vorgestellt und einen Austausch
darüber begonnen. Ein benennbares, angerissenes Thema
war dabei der Stellenwert der Arbeit für die Lebenszufriedenheit,
gerade von Schwulen. Die Arbeitsgruppe soll bei dem / den
nächsten BASG-Treffen fortgeführt werden, wobei
wir uns vorgenommen haben, bis zum nächsten Mal, unseren
jeweiligen Interessenschwerpunkt zu präzisieren, um
dann bei der nächsten Runde ein Leitthema
auszusuchen und bearbeiten zu können. Joa
Film am Kamin
Nach von Praunheims berühmtem Film und einem etwas
mißglückten Versuch, einem Cadinot-Porno auch
einen gewissen historischen Wert abzugewinnen, haben wir
unsere Reihe mit Abschiedsblicke, einem amerikanischem
Film von 1997 fortgesetzt. Er erzählt einige Tage aus
dem Leben eines New Yorker Übersetzers, der sich emotional
zwischen seinem derzeitigen und seinem früheren Liebhaber,
der sich HIV-infiziert hat, bewegt. Dieses emotionale hin
und her zwischen zwei Männern, diese doppelte Liebesgeschichte
markiert dabei auch verschiedene innere Konflikte des Protagonisten.
Die meisten dieser Konflikte sind nicht sonder- lich neu
oder ungewöhnlich. Neu und ungewöhnlich ist aber,
daß diese Konflikte ganz selbstverständlich in
einem Film über homosexuelle Männer auftauchen.
Und ebenso selbstverständlich gelingt es, noch weitere
Themen, wie z.B. den Umgang mit einer HIV-Infektion in die
Handlung zu integrieren. Abschiedsblicke ist
einer der ersten, ich glaube sogar der erste, wirklich schwule
Film, in dem er das Erzählmuster der Coming-Out-Geschichte
überwindet und einfach viel mehr erzählt. Falk |
| THEMEN
DER 70. TAGUNG (März 1999) |
 |
| Psychoanalyse
Diesmal beschäftigen wir uns mit der frühen Triangulierung.
Herbert wird den Text verschicken: Die frühe
Triangulierung, Jürgen Grieser aus: Der phantasierte
Vater.
Krankenpflege
Fortsetzung der Diskussion über den Artikel: Alt,
pflegebedürftig und homosexuell.
Kamingespräch - Schwule Sexualität
Diesmal: Der Film: Lost Soldier. |
| THEMEN
DER 69. TAGUNG (Dezember 1998) |
 |
| Psychoanalyse
Das letzte mal hatte Wolfgang seine Diplomthesis zur Frage
der therapeutischen Haltung bei schwulen Analysanden vorgestellt.
In der Diskussion haben uns besonders Übertragungs-
und Gegenübertragungsphänomene beschäftigt.
Diesen Aspekt wollen wir weiter vertiefen. Falk
Krankenpflege
Diskussion über den Artikel: Alt, pflegebedürftig
und homosexuell.
Kamingespräch - Schwule Sexualität
Diesmal: Der Film: Coming Out. |
| THEMEN
DER 68. TAGUNG (September 1998) |
 |
| Psychoanalyse
Wolfgang wird seine Diplomthesis zur Frage der therapeutischen
Haltung bei schwulen Analysanden vorstellen. Falk |
| THEMEN
DER 67. TAGUNG (Juni 1998) |
 |
| 17.
Geburtstag der BASG - Feier |
| THEMEN
DER 66. TAGUNG (März 1998) |
 |
| Psychoanalyse
Die Heterosexualität der Homosexuellen.
Krankenpflege
Nachdem Torsten uns beim vergangenen Treffen einen hochinteressanten
Einblick in Ausbildung und Tätigkeitsbereich eines
schweizerischen Psychiatriepflegers ermöglicht hat,
wollen wir unsere kleine Reihe über die unterschiedlichen
Arbeitsfelder des Pflegepersonals im März mit einer
Vorstellung des Berufsbildes des Lehrer für Pflegeberufe
fortsetzen. Wie kaum ein anderer Beruf, ist der des Lehrers
für Pflegeberufe Gegenstand der breiten pflegerischen
Diskussion im Sinne einer Akademisierung der Pflegeberufung.
Aus diesem Grunde möchte ich einen Überblick über
die aktuellen Pflegestudiengänge geben. Jochen
Kamingespräch - Schwule Sexualität
Diesmal: Qualitätsstandards für Darkrooms.
Chor
Der Chor probt auch diesmal wieder für das Fest im
Juni. Wir singen quer durch unser Repertoire und freuen
uns natürlich wieder über jede neue Stimme. |
| THEMEN
DER 65. TAGUNG (Dezember 1997) |
 |
| Krankenpflege
Torsten wird uns einen Einblick in die Ausbildung und den
Tätigkeitsbereich eines Psychiatriepflegers in der
Schweiz geben. Jochen |
| THEMEN
DER 64. TAGUNG (September 1997) |
 |
| Kamingespräch
- Schwule Sexualität
Diesmal: "Sehen und gesehen werden - die Lust am Schauen
und am Zeigen". |
| THEMEN
DER 63. TAGUNG (Juni 1997) |
 |
| Psychoanalyse
"Freundschaft als Lebensform", Text von Ulfried
Geuter, in: "Homosexualität in der deutschen Jugendbewegung",
Surkamp.
Krankenpflege
Homosexualität als Thema in der Fachlitheratur der
Krankenpflege IV.
Scham und Narzismus III
Frank Petermann, "Identität, Narzismus, Homosexualität",
in: Gestalttherapie 1 1992. Ingo
Einführung in das Internet
mit Udo.
Kamingespräch - Schwule Sexualität
Diesmal: "Schwuler Sex im Wandel der Zeiten - vom 1.
Mal zum Routinier". |
| THEMEN
DER 62. TAGUNG (März 1997) |
 |
| Psychoanalyse
Thema: "Freundschaft als Lebensform". Wir lesen
Texte von Edmund White: "Die brennende Bibliothek".
Zudem Vorbereitung auf das "4. Symposion Homosexualität,
Kultur und Gesundheit" in Rostock. Falk
Krankenpflege
Homosexualität als Thema in der Fachlitheratur der
Krankenpflege III.
Kamingespräch - Schwule Sexualität
Diesmal: "Sex über Medien - unzüchtige Rufe
durch den Draht".
AG Scham und Narzismus II
Texte von M. Titze, M. Hilgers und M. Lewis. Ingo |
| THEMEN
DER 61. TAGUNG (Dezember 1996) |
 |
| Krankenpflege
Homosexualität als Thema in der Fachlitheratur der
Krankenpflege II.
Kamingespräch - Schwule Sexualität
Diesmal: "Sex zu mehreren".
Scham und Narzismus I |
| THEMEN
DER 60. TAGUNG (September 1996) |
 |
| Psychoanalyse
Thema: "Der lesbische Komplex", Texte von Helene
Deutsch: "Weibliche Homosexualität", in:
Psychologie der Frau, Huber, Bern 1948 und Siegmund Freud:
"Über die Psychogenese eines Falles von weiblicher
Homosexualität", Studienausgabe, Bd. VII. Falk
Krankenpflege
Homosexualität als Thema in der Fachlitheratur der
Krankenpflege I.
Kamingespräch - Schwule Sexualität
Diesmal: Der Film: Cardinot: Harem. |
| THEMEN
DER 59. TAGUNG (Juni 1996) |
 |
| Psychoanalyse
Thema: "weibliche Homosexualität in der psychoanalytischen
Theorie und Praxis", Texte von Eva S. Poluda: "Der
lesbische Komplex", in: E.M. Alves(Hrsg.), "Stumme
Liebe, der lesbische Komplex in der Psychoanalyse",
Kore, 1993 und Eva S. Poluda: "Probleme der weiblichen
homosexuellen Entwicklung", in: V. Sigusch (Hrsg.),
"Sexuelle Störungen und ihre Behandlung",
Thieme, 1996. Falk
Krankenpflege
Michael Ewers, Leiter des Referates "Pflege und Gesundheit"
der deutschen AIDS-Hilfe, berichtet über seine Arbeit.
Jochen
Kamingespräch - Schwule
Sexualität
Diesmal: Der Film: Jean Genet: Un chant d´amour. |
| THEMEN
DER 58. TAGUNG (März 1996) |
 |
| Plenumsvortrag
Jörg Hutter über die Studie "Ausgrenzung
macht Krank - Homosexuellenfeindlichkeit und HIV-Infektion".
Psychotherapie
Berühren aus Berührtsein - Berührtsein aus
Berührung II.
Psychoanalyse
Thema: "weibliche Homosexualität in der psychoanalytischen
Theorie und Praxis", Texte von Jessica Benjamin: "Gleiche
Subjekte und doch Liebesobjekte: Identifikatorische Liebe
und die Herausbildung geschlechtlicher Identität",
in: "Phantasie und Geschlecht", Stromfeld Verlag.
Falk |
| THEMEN
DER 57. TAGUNG (Dezember 1995) |
|
 |
| Psychoanalyse
Thema: "Theorie zur Geschlechterdifferenz", Text
von Irene Fast. Falk
Psychotherapie
Berühren aus Berührtsein - Berührtsein aus
Berührung I.
Kamingespräch - Schwule Sexualität
Diesmal: Der Film: Praunheim/Dannecker: Nicht der
Homosexuelle ist pervers, sondern.... |
| THEMEN
DER 56. TAGUNG (September 1995) |
 |
| |
| THEMEN
DER 55. TAGUNG (Juni 1995) |
 |
| |
| THEMEN
DER 54. TAGUNG (März 1995) |
 |
| |
| THEMEN
DER 53. TAGUNG (Dezember 1994) |
 |
| |
| THEMEN
DER 52. TAGUNG (September 1994) |
 |
| |
| THEMEN
DER 51. TAGUNG (Juni 1994) |
 |
| |
| THEMEN
DER 50. TAGUNG (März 1994) |
 |
| 50.
Tagung - Feier
Psychoanalyse
Ergebnisse der Umfrage von U. Rauchfleisch an psychoanalytischen
Ausbildungsinstituten zur Frage homosexueller Ausbildungskandidaten.
Theoriedisskussion: R.C.Friedmann, Männliche Homosexualität,
Springer Verlag, Kap. 6 + 13-17. |
| THEMEN
DER 49. TAGUNG (Dezember 1993) |
 |
|
Krankenpflege
Thema: Schwule Krankenpfleger pflegen schwule Patienten.
Problematisch?
Mahnmal Homosexuellenverfolgung
Spendenaufruf. Derzeit fehlen noch 230.000 DM für den
Bau des Mahnmals, d. h. nur noch 230-mal müssen 1.000
DM zusammenkommen, damit in Frankfurt ein Ort des Gedenkens
an die homosexuellen Opfer des Nationalsozialismus entstehen
kann. Fast 50 Jahre nach dem Ende der Naziherrschaft besteht
damit endlich auch in der Bundesrepublik Deutschland zum
ersten Mal die Möglichkeit ein solches Mahnmal zu errichten.
Dem Mahnmal Homosexuellenverfolgung wird damit eine weit
über Frankfurt hinausreichende Bedeutung zukommen.
Alle unter euch, die wollen, daß das Mahnmal gebaut
wird, bitte ich möglichst bald eine möglichst
große (steuerabzugsfähige!) Spende an die Initiative
zu überweisen.
PS: wer selber zur Zeit nicht viel Geld erübrigen kann,
kennt vielleicht jemanden, der genug oder sogar zuviel davon
hat - z. B. Eltern. U.G. Frankfurt/Main |
| THEMEN
DER 48. TAGUNG (September 1993) |
 |
|
AG Psychoanalyse und Homosexualität
Das letzte Treffen der Arbeitsgruppe hatte eher informativen,
villeicht auch nur anekdotischen Charakter. Reinhard und
ich haben über einen Vortrag von Prof. U. Rauchfleisch
im Dezember 1992 im Hamburger DPG-Institut berichtet. Rauchfleisch
hat 91/92 an 48 deutschsprachigen Instituten in der BRD,
der Schweiz und Österreich eine Umfrage zur Zulassung
von homosexuellen BEwerbern zur analytischen Ausbildung
durchgeführt. Die Ergebnisse der Studie sind niederschmetternd
von den 34 Instituten, die bis Dezember 1992 geantwortet
hetten, gaben 4 an, sie hätten bereits offen homosexuelle
Bewerber angenommen, 6 Institute befänden sich in einem
"Prozeß der Reflektion", der Rest war mehr
oder weniger ablehnend. In der Arbeitgruppe bestand großes
Interesse an dieser Studie, und wir haben desshalb beschlossen,
Herrn Rauchfleisch zu einem der nächsten Treffen einzuladen.
Falk
NLP
Eine Einführung. Kurzer Abriß, was NLP ist und
Möglichkeiten. Bewegung, Körper, Kalibrieren.
Neues gegenseitiges Kennenlernen. Event. Phantasiereisen.
Anwendungen im Beruf. Klaus |
| THEMEN
DER 47. TAGUNG (Juni 1993) |
 |
Homosexualität
und Psychoanalyse
Donnerstag,11.3.93, Reinhausen, Dorfkneipe: Bei Eierlikör,
Pf1äumchen, dörflichem Chorgesang und schwulenfreundlicher
Bedienung entschieden wir uns geschlossen für Hähnchen,
Pommes und Ketchup (Mayo war ranzig) und gründeten so
eine Grundlage für unser zusätzliches Arbeitstreffen
am nächsten Tag.
Zwölf Männer waren gekommen (drei davon neu) und
versuchten dem Thema: "Schwule Scham, schwule Wut näher
zu kommen. Nach einer verhaltenen Einstiegsphase entwickelte
sich eine Diskussion in der eine Begriffsklärung und
das Sammeln und Benennen themenrelevanter Aspekte ineinander
griffen. Die Bezüge reichten von Adam und Eva (Mose 2,25:3.7
ff) über den handlungsleitenden kategorischen lmperativ
bis zu einer kon1munikationstheoretischen Betrachtung inkl.
Schaubild.
Ein zentrales Beispiel für die Dimension und Tiefe des
Begriffs stellt der Fall eines in einem Krankenhaus arbeitenden
Arztes dar (keiner von uns) an dessen Arbeitsstätte vermutlich
ein Kollege, " X ist eine schwule Sau" in den Aufzug
schrieb. Obwohl der Mann mit seinem Schwulsein vergleichsweise
offen umgeht, wurde die Situation im Haus nicht zur Sprache
gebracht. An diesem Beispiel wird deutlich, wie ein Tabuthema,
selbst wenn Betroffene offen damit umgehen, durch das Aufeinandertreffen
einer kollektiven Beschämung mit ganz persönlicher
Scham zu unerträglichen Situationen führen kann.
Im positiven Sinne läßt sich Schamgefühl als
Signal für die Berührung der eigenen Grenze (Intimsphäre)
verstehen und erfüllt damit funktional betrachtet einen
das Individuum schützenden Zweck. Affektiv gesehen repräsentiert
Scham eine eigene Gefühlsqua1ität, die weitere Emotionen
nach sich ziehen kann (z. B. Wut) und von deutlichen körperlichen
Sensationen beg1eitet ist (z. B. Erröten).
Das Verändern der persönlichen (und kollektiven)
Schamgrenze ist möglich. Dabei spielen die Fähigkeit,
Scham zuzulassen und zu zeigen, genauso wie Reflektion, Emanzipation,
Solidarität, u. a. eine wichtige Rolle.
Trotz des zusätzlichen Termins hatten wir das Gefühl,
das Thema nur grob skizziert zu haben. Wir haben uns dennoch
entschlossen, keine weiteren Extratermine zu verabreden und
freuen uns schon neue spannende Themen im Juni. Kai M.
Schwule Gesundheit
Da ich bei der Frühjahrstagung leider nicht konnte,
da ich mein Diplom mache, und eine ungünstig terminierte
Prüfung hatte, ist der zweite Teil der Reihe Schwule
Gesundheit leider ausgefallen, und soll nun im Juni nachgeholt
werden. Wer sich hierfür interessiert sollte noch mal
in den Rundbrief für die Märztagung sehen. Dort
hatte ich meine Vorstellungen für den zweiten Teil
beschrieben.
Ich hoffe, daß mir dieses Mal nichts, wie in letzter
Zeit so häufig, dazwischen kommt, denn ich hätte
mal wieder Lust auf ein ereignisreiches BASG-Wochenende.
Thomas B.
Im Winter des letzten Jahres lag der Focus des Workshops
"Schwule Gesundheit I" auf der Frage: Was brauche
ich a1s Schwuler um mich wohl zu fühlen? Die Thematisierung
des WOHLGEFÜHLS stand für mich deshalb im Zentrum.
um überhaupt erst einmal zu klären, was der Einzelne
braucht. Diese Frage. ist für mich die Grundlage, um
letztendlich die Bedingungen für die Gesundheit von
Schwulen abzuklären, denn Gesundheit ist mehr als nur
eine Fehlfunktion irgendwo im Körper und wird beeinflusst
durch viele Faktoren - hat also auch immer was mit Wohlfühlen
zu tun.
So kamen u. a. die folgenden Komponenten zutage (diese Liste
besitzt nicht den Anspruch eines Protokolls):
Sub / Lebensraum
Sex / Beziehungen
Gay Community
Politische Situation von Schwulen
Freunde
Beruf
Ich selber habe im Moment noch keine genauere Vorstellung
von dem, was wir machen könnten. Die oben genannten
Punkte wären ein brauchbarer Ansatz für das Frühjahr.
Inzwischen sind ja auch zwei Seminare ins (niedersächsische)
Land gegangen. Nach dieser Bestandsaufnahme könnte
ich mir vorstellen den Begriff SCHWULE GESUNDHEIT weiter
zu konkretisieren.
Tanz in den Sommer
Zur Freude unserer Tanzbegeisterten wurde auf dem letzten
Treffen ein neuer Raum entdeckt, der sich zum Abhotten besser
eignet als der große Saal: das Kaminzimmer. Wir verlieren
uns nicht in dem großen Raum, stören nicht die
Unterhaltung mit lauter Musik und bewegen uns auch noch
nikotinfrei. Optimal eigentlich, wenn da nicht die Zimmer
Kl , K2 und K3 wären, die sich ihre Gute-Nacht-Musik
etwas anders vorgestellt hatten. Deshalb die Bitte für
die nächsten Tagungen: Teilnehmer mit Schlafdefiziten
bitte diese Räume meiden, freilassen für chronische
Nachtschwärmer, Discomusikanbeter und Schwlerhörige.
Achim K.
Referat Schwule Kassenärzte
Auf der Mitgliederversammlung am 13.03.93 hatte ich die
Idee mich für dieses Referat zu Verfügung zu stellen.
Prompt wurde ich dafür gewählt. Hier der Versuch
einer Begründung und was das überhaupt soll. Menschen,
die sich mit den Niederungen des Kassenarztwesens befassen,
werden schon gemerkt haben: es gibt ihn nicht mehr, den
Kassenarzt. Herrn Seehofer et al. sei Dank, sei jetzt nur
noch von Vertragsärzten die Rede. Da ich das alte Wort
viel sinnbildlicher finde, soll es bei der Bezeichnung bleiben...
Zur Person: Seit 5 Jahren bin ich als Allgemeinarzt in eigener
Praxis in Frankfurt/M. niedergelassen. Ein Arbeitsschwerpunkt
ist die Betreuung von schwulen Männern und von HIV
und AIDS Patienten.
Zur Sache: Bei dem letzten BASG-Treffen im Waldschlößchen
fiel mir die äußerst niedrige Zahl an Mitstreitern
in ähnlicher Situation auf. Um so erfrischender waren
die Gespräche am Rande mit Winfried. Aber dennoch stellt
sich hier doch die Frage nach den Ursachen. Fühlen
sich Kassenärzte in der BASG nicht richtig Vertreten?
Ist es Vielleicht so, daß die Übermacht der Psychomenschen
wenig Platz lässt für Organmediziner? Oder fehlt
lediglich ein Ansprechpartner, der manche Dinge koordiniert
und eben ansprechbar ist für spezifische Fragestellungen?
Wenn ja, wie könnten diese. aussehen? In erster Linie
sehe ich mich also als Ansprechpartner und ich stelle mir
vor, daß sich vielleicht bei Bedarf ein Arbeitsgrüppchen
bilden könnte. Inhaltlich fallen mir hierzu folgende
Dinge ein:
-Schwule Arzte - schwule Patienten, ein besonderes Arzt-Patient
Verhältnis? Welche Probleme erwachsen hieraus in der
täglichen Arbeit?
-Ist die Tatsache, daß ein Kassenarzt schwul ist,
unter den Gesichtspunkten der Praxisakzeptanz eher ein Vorteil
oder ein Nachteil? Welche eigenen Ängste spielen hierbei
eine Rolle? (etwa: andere Patienten bleiben weg).
-Coming out am Arbeitsplatz Praxis.
Je nach Lust und Laune denke ich, das auch ein Erfahrungsaustausch
über zum Beispiel Fragen der Praxisorganisation sich
immer wieder lohnt. Hierzu lassen sich Gespräche am
Rande organisieren, die ja nicht gleich den Charakter von
Arbeitsgruppen haben müssen. Ergänzungen wird
die Erfahrung bringen. Stefan |
| THEMEN
DER 46. TAGUNG (März 1993) |
 |
|
Arbeitsgruppe Psychotherapie
Auf der letzten BASG Tagung fanden sich vier Interessenten
zum Thema Psychotherapie zusammen. Im Laufe des Vormittags
wurden ganz unterschiedliche Themenbereiche, auf die unser
Interesse gestoßen war, zunächst einmal gesammelt
und teilweise auch schon andiskutiert. Es besteht großes
Interesse auf den nächsten Tagungen jeweils einen Bereich
davon intensiver und ausführlicher zu besprechen. Folgende
Themen wurden vorgeschlagen:
1. Welche Auswirkungen hat meine Therapeutenrolle auf meine
persönlichen Beziehungen? Kann ich den Therapeuten
dabei rauslassen (Thema: "Psychokacke")?
2. Erotik und Sexualität in der Therapeut-Klient-Beziehung.
3. Wie geht humanistische Psychologie / Therapie mit Homosexualität
um? Welchen Stellenwert hat sie in der Ausbildung von Therapeuten
(Schwule in der Therapieausbildung)?
4. Gibt es spezifische Störungsformen bei der Entwicklung
von Homosexualität? Und ganz Provokativ! Gibt es eine
gestörte Entwicklung die Schwulsein zur Folge hat?
5. Welchen Stellenwert hat die ödipale Situation in
Bezug auf schwule Entwicklung in der Theorie humanistischer
Richtungen.
6. Durch was und wie können (vor allem Schwule) Therapeuten
schwule Identität bei Ihren schwulen Klienten fördern
und gibt es überhaupt so etwas wie schwule Identität?
Michael R.
P.S.: Wir finden es schön, wenn sich noch mehr Interessierte
für diese Arbeitgrupe auf den folgenden Tagungen finden
werden. Ihr seid herzlich dazu eingeladen! Dies würde
eine breite, vielfältige und spannende kollegiale Auseinandersetzung
ermöglichen.
Pressemitteilung
Betr.: Ausländerfeindlichkeit
Die 45. Arbeitstagung der Bundesarbeitsgemeinschaft Schwule
im Gesundheitswesen e. V. hat am 6.12.1992 im Freien Tagungshaus
Waldschlößchen, Reinhausen bei Göttingen,
nachstehende Resolution verabschiedet:
"Die Würde des Menschen ist antastbar, wird täglich
verletzt durch Ausgrenzung, Gewalt und Verachtung. Das Wiederaufflammen
von Nazismus und Fremdenhass zeigen, wie wenig aus der Geschichte
gelernt wurde. Schuldig sind nicht allein die jugendlichen
Täter, sondern ein gesellschaftliches Klima, in dem
die Verharmlosung der Nazizeit ermöglicht wurde. Die
sogenannte Gnade der späten Geburt verkehrt sich ohne
Scham in gnadenlose Verfolgung! Asylbewerber, Ausländer,
Flüchtlinge, Juden, Behinderte, Lesben, Schwule, Obdachlose,
psychisch Kranke und andere sind wieder bedroht. Weil uns
als Schwulen sehr bewusst ist, wie schnell wir zu Fremden
im eigenen Land gemacht werden können, gehört
unsere Solidarität all denen, die in unserem Land als
Fremde ausgegrenzt, verfolgt und totgeschlagen werden."
Workshop: "Schwule Gesundheit
II"
Im Winter des letzten Jahres lag der Focus des Workshops
"Schwule Gesundheit I" auf der Frage: Was brauche
ich a1s Schwuler um mich wohl zu fühlen? Die Thematisierung
des WOHLGEFÜHLS stand für mich deshalb im Zentrum.
um überhaupt erst einmal zu klären, was der Einzelne
braucht. Diese Frage. ist für mich die Grundlage, um
letztendlich die Bedingungen für die Gesundheit von
Schwulen abzuklären, denn Gesundheit ist mehr als nur
eine Fehlfunktion irgendwo im Körper und wird beeinflusst
durch viele Faktoren - hat also auch immer was mit Wohlfühlen
zu tun.
So kamen u. a. die folgenden Komponenten zutage (diese Liste
besitzt nicht den Anspruch eines Protokolls):
-Sub / Lebensraum
-Sex / Beziehungen
-Gay Community
-Politische Situation von Schwulen
-Freunde
-Beruf
Ich selber habe im Moment noch keine genauere Vorstellung
von dem, was wir machen könnten. Die oben genannten
Punkte wären ein brauchbarer Ansatz für das Frühjahr.
Inzwischen sind ja auch zwei Seminare ins (niedersächsische)
Land gegangen. Nach dieser Bestandsaufnahme könnte
ich mir vorstellen den Begriff SCHWULE GESUNDHEIT weiter
zu konkretisieren.
Thomas B.
Homosexualität und Psychoanalyse
Die Arbeitsgemeinschaft "Homosexualität und Psychoanalyse"
hat vereinbart, sich in Zukunft häufiger, das heißt
auch zwischen den vierteljährlichen Treffen der BASG
zu treffen.
Da auf die Schnelle im Waldschlößchen kein zusätzlicher
Termin zu bekommen war, beginnt diese Arbeitsgruppe einen
Tag früher -Treffen Donnerstag 11. 3., 20.15 Uhr im
Waldschlößchen.
Der Schwerpunkt der Arbeitsgruppe liegt jetzt auf einem
Austausch über den Zusammenhang zwischen unserem Schwulsein
und Problemen mit uns selbst und unseren Therapiepatienten.
Die Beschäftigung mit schwierigen, beschämenden
Erlebnissen hat unsere Arbeit sehr persönlich gemacht.
Wir wollen deshalb die Arbeit in einem möglichst festen
Kreis fortsetzen. Sollten wir mehr als 15 Leute sein, besteht
der Plan, in zwei Gruppen aufzuteilen. Bitte auf der Anmeldung
vermerken, wenn Ihr an dieser Arbeitsgruppe teilnehmen wollt
und folglich schon am Donnerstag anreisen werdet (Aufpreis
DM 45.-). Tobias
Homosexualität und Psychoanalyse
- Ein Forschungszentrum
Im Feld der Forschung über die Homosexualität
hat sich eine interessante Initiative gegründet: Das
Zentrum Homosexualität und Psychoanalyse bietet sich
an, die Forschung zu koordinieren und zu unterstützen
und Material zu sammeln, das Verbindungen zwischen beiden
aufzeigt. Gegründet wurde diese Vereinigung von Sylvie
Ullmann, bewegt durch ein konstantes Interesse für
die Psychoanalyse und persönliche Forschung seit über
14 Jahren, sowie von Hubert Lisandre, klinischer Psychologe.
Zur Erinnerung: 1990 organisierte Sylvie für den Gai-Pied-Club
die erste Dinerdebatte mit dem Thema "Homosexualität
und Psychoanalyse". Die letzte Veranstaltung am 28.10.1992
mit dem Psychoanalytiker Gerard Miller hat das Thema: "Hat
die Psychoanalyse den Homosexuellen etwas zu sagen?"
Die Ziele des Zentrums: Einerseits ein Ort des Gesprächs,
damit Schwule und Lesben selbst ihre Wünsche in aller
Freiheit erörtern können. Die Sprache wiederzufinden,
einen Vortrag auszuarbeiten, ohne daß er von außen
kommt. Auch die, die sich bisher nicht getraut haben, könnten
sich zu einer analytischen Haltung orientieren.
Andererseits bietet sich das Zentrum schwullesbischen Forschern
oder Interessenten an, die an diesem Thema arbeiten. Aber
auch ein Angebot für die, seien sie Analytiker oder
nicht, die eine Forschung oder Gruppenarbeit durchführen
wollen, vorausgesetzt, daß sie ein reales Arbeitsbedürfnis
haben. Die Themen der Überlegungen müssen nach
den Interessen der Einzelnen festgelegt werden. Sylvie sieht
ebenso vor, mit psychoanalytischen Gruppen zu arbeiten,
die keine schwul/Iesbische Definition haben. Genauso sollen
gemeinsame Aktionen mit, schwul/lesbischen Gruppen in Angriff
genommen werden.
Sylvie Ullmann gibt sich offen und beruhigend:"Wenn
die Psychoanalyse Angst macht, dann oft deshalb, weil man
nicht danach schaut, was dahintersteckt. Viele von uns sind
an der alten Theorie homosexuell gleich pervers hängen
geblieben. Aber nein, ob man's zugeben will oder nicht,
die Perversion ist eine Angelegenheit von uns allen. Der
perverse Zug ist in allen klinischen Strukturen wiederzufinden,
keiner entgeht ihm. Das ist ein theoretischer Beitrag, der
Anlaß für zahlreiche Arbeiten und Schriften in
den letzten Jahren war, besonders aus der Freudschen Schule.
Dieser Aspekt ist wichig, weil er einigen die Möglichkeit
gibt Schuldgefühle loszuwerden. Unser Ziel ist es deshalb
nicht, uns in einen Rahmen einzusperren, in dem die Homosexualität
durch das Opernglas betrachtet wird, analysiert und entblößt
wird. Das wäre das beste Mittel, sich selbst zu zerstören."
Erstes großes vorgesehenes Treffen: Oktober 1993 -
ein Kolloquium in Paris. In allernächster Zeit erwartet
Sylvie, daß jeder ihr schreibt, was man im Zentrum
finden bzw. dort machen möchte.
Aus: GAI PIED HEBDO No.540 vom 22.10.1992
Geschrieben habe ich nach Paris mit einigen neugierigen
Fragen, leider bisher aber noch keine Antwort bekommen.
Dazu mehr beim nächsten Treffen in Göttingen.
Achim K. |
| THEMEN
DER 45. TAGUNG (Dezember 1992) |
 |
| Gründung
der Regionalgruppe Reinland
Arbeitsgruppe: Schwule Gesundheitsläden
Hierzu gab es schon im letzten Rundbrief (März 1992)
einige Ideen von Thomas B. Anscheinend wird hierüber
auch zunehmend in den AIDS-Hilfen diskutiert. Wir von der
BASG sind hierzu auch zu zwei Tagungen eingeladen worden,
um mitzureden und unseren Meinungs- und Diskussionsstand
einzubringen. Ich hatte von HOMOLULU auch noch einige Impulse
erwartet. Was sich allerdings nicht erfüllte. Nun gut,
fangen wir im Dezember einfach mal an, schauen, was es für
Überlegungen gibt, und was die BASG dazu denken, sagen
oder machen kann. Achim K.
Zum Workshop "Schwule Gesundheit
I"
...der auf der letzten Tagung stattfinden sollte!!
Ich habe dieses Vorhaben nicht vergessen. Aufgrund eines
Montagejobs (ich heIfe passender weise beim Aufstellen von
Möbeln in medizinischen Praxen) war es mir unmöglich
auf der letzten Tagung zu erscheinen - ich habe die Tagung
nur ungern ausfallen lassen.
Nichtsdestotrotz: ich werde mein Angebot auf den Dezember
verschieben, und würde mich freuen, wenn wir einiges
Interessante erarbeiten könnten.
(Siehe auch: BASG-News 3/92" Was ist schwule Gesundheit?)
Thomas B.
HOMOLULU
Jetzt hatte sich die BASG endlich mal aufgerafft und entschieden,
ans Licht der Öffentlichkeit zu treten, und dann dieser
Auftritt! Die vielen guten Ideen vom Junitreffen mussten
in unserem eigenen Organisationsdurcheinander und dann natürlich
auch bei der unglaublichen "Zusammenarbeit" mit
den HOMOLULU-Machern arg Federn lassen, so daß wir
letzten Endes mit keiner Veranstaltung ins letztgültige
Programm kamen.
Auch ein mitleidsvoller Hinweis bei der Eröffnungsveranstaltung
vor sage und schreibe 200 Leuten konnte die Massen nicht
motivieren. So saßen wir am Sonntag in der Berliner
AIDS-Hilfe und keiner kam, den wir dann auch noch auf unsere
übrigen Angebote hinweisen konnten. Schade um den ganzen
Aufwand.
Immerhin konnten wir in letzter Minute noch einen Stand
auf der AGORA, der schwule Messe, aufbauen: etwas schmucklos,
aber immerhin fanden unsere neu gedruckten Faltblätter
und erstaunlicherweise unsere Psycheartikel einen guten
Absatz.
Einige Adressen blieben da für die Einladungen zur
nächsten Waldschlößchentagung und zumindest
haben wir jetzt etwas Erfahrung, wie man einen Messestand
macht.
Und was lief sonst auf HOMOLULU: Sport, ein gutes Kulturprogramm,
toll waren die Russen aus Minsk und St. Petersburg; einiges
fiel aus oder ging ziemlich chaotisch zu.
Ein großes Fest war es nicht, Aufbruchstimmung habe
ich nicht gespürt, hohe Erwartungen durfte man wirklich
nicht haben. Das Beiprogramm und unsere Messecrew (Claus,
Edgar, Heribert, Peter und Dirk) hat mich aber noch ganz
gut versöhnt mit HOMOLULU. Achim K. |
| THEMEN
DER 44. TAGUNG (September 1992) |
 |
| Was
ist schwule Gesundheit?
Bei den Überlegungen zu Aktionen unsererseits zu HOMOLULU
regte ich an, eine Veranstaltung zum Thema "schwule
Gesundheit" anzubieten. Die Absicht war eine Klärung
herbeizuführen, was sich denn nun in diesem Bereich
entwickeln solle. Ausgangspunkt meiner Äußerung
war, dass wir uns in der Ära nach AIDS befinden würden,
und uns auch vermehrt dem Thema Hepatitis widmen würden,
daß es aber auch notwendig sei darüber hinaus
zu denken und zu handeln (Stichwort: schwule Gesundheitsläden).
Diese Idee für eine podiumsähnliche Veranstaltung
wurde dann aber verworfen, weil wir bei der Frage anlangten,
was den schwule Gesundheit überhaupt sei. Da wir das
nie erarbeitet haben, wäre es schwer eine solche Veranstaltung
anzubieten, ohne eine genauere Definition anbieten zu können.
Mir selber hat sich die Frage in letzter zeit schon häufiger
gestellt, was das denn sei, wenn das Schlagwort schwule
Gesundheitsläden bei den Gesprächen in der Hepatitis
AG rumging. Weiterhin gibt es immer wieder Veranstaltungen
mit dem Titel schwule Gesundheit - vor einiger zeit in Hannover,
und demnächst in Göttingen.
Aufgrund dieser Vorgeschichte entschied ich mich dafür,
mich um diesen noch leeren Begriff zu kümmern und dazu
eine AG beim nächsten Treffen ins Leben zu rufen. Wir
sollten uns um eine Definition des Begriffes bemühen
und Perspektiven entwickeln für uns selbst aber auch
für den Aspekt der Gesundheit in der Schwulenbewegung.
Wir füllen den Begriff schwule Gesundheit im grundgenommen
schon durch das Angebot der AGs. In den AGs geht es um:
-Den Ausschluss von Schwulen in der Psychoanalyse.
-Um die Situation von Schwulen in bestimmten Berufen bzw.
in bestimmten Arbeitsfeldern (Ärzte, Psychologen, Krankenpfleger...)
-Um AIDS und Hepatitis. thematisiert wird die Situation
von schwulen in ihrer Betroffenheit, aber auch in ihrer
Rolle als Helfer oder Therapeut.
Im Buch von Uli und Herbert, welches nach der Tagung von
'88 entstand, geht es erst einmal um die Pathologisierung
der Schwulen, die nun abgelöst wird durch eine Pathologisierung
durch AIDS statt durch die Homosexualität selber (soweit
das Vorwort extrem verkürzt).
Wir haben also einige implizite Ansätze zu diesem Begriff
- was wir nicht haben ist eine deutliche und genaue Definition
dessen, was wir unter schwuler Gesundheit verstehen wollen.
Und hier würde ich gerne ansetzen wollen in einer Auseinandersetzung
und Diskussion in dieser Arbeitsgruppe: Was verstehen wir
unter unserer eigenen und persönlichen, intimen (schwulen)
Gesundheit, aber auch programmatisch als Teil der Schwulenbewegung.
Thomas B.
Arbeitsgruppe Homosexualität
und Psychoanalyse
Nachdem wir schon häufiger selbst die Idee hatten,
uns einmal an einem der renommierten Psychotherapiekongresse
als BASG zu beteiligen, diese Initiativen dann jedoch immer
wieder im Sande verliefen, wurde Erhard K. jetzt von einem
der Hauptorganisatoren der Psychotherapiewochen Lindau angesprochen,
ob wir als BASG nicht etwas zu dem Thema "Moderne Lebensformen"
machen könnten. Wir wollen diesmal in der Arbeitsgruppe
Ideen sammeln und eine mögliche Beteiligung vorbereiten
unter dem Motto "Schwule Lebensformen, schwule Identitäten".
Achim K.
BASG und Sport
Wir feierten ja schon unser 10-jähriges Jubiläum
mit den denkwürdigen, in die Vereinsgeschichte eingegangenen
Bundesjugendspielen. Bei der dritten schwullesbischen Olympiade
1990 in Vancouver sollte ja dann ein multiprofessionelles
Team aus allen Berufsgruppen, die bei uns in der BASG vertreten
sind, unsere Jungs und Mädels psychologisch, medizinisch,
krankengymnastisch und wie auch sonst noch unterstützen.
Dies groß angelegte Projekt musste dann etwas runtergeschraubt
werden, weil es ja überhaupt keine "Nationalmannschaft"
gab, die betreut werden konnte, und die erste Euphorie dieser
Idee dann nur noch ein wackeres Häufchen von vier Unentwegten
übrig ließ. Immerhin gab es unvergessliche Erlebnisse,
den Grundstein für neue Sportaktivitäten und Kontakte
in der ganzen Welt. Manche BASG'ler treffen sich ja inzwischen
bei Volleyballturnieren häufiger als auf den Göttinger
Treffen. Und die nächste Olympiade klopft schon an
die Tür, Barcelona ist Schnee von gestern. Vom 17.
bis 24.06.94 werden die Vierten Gay Games stattfinden, es
folgt am 25.06.1994 wahrscheinlich die größte
Schwulenparade, die New York City jemals gesehen hat. Was
würdet Ihr davon halten, wenn wir mit unseren Städteteams
und örtlichen Sportvereinen mit nach New York fahren
und z. B. bei der großen Abschlussparade uns als BASG
etwas ausdenken (Verkleiden, Kostüme, Wagen mieten,
Aktionen ...)? Wenn wir schon nicht im Inland auf die Straße
gehen, warum dann nicht mal in Übersee? Ich werde auf
jeden Fall hinfahren und würde mich freuen, wenn wir
da was zusammen hinkriegen würden. Interessenten oder
Leute mit guten Ideen sollen sich doch bitte bei mir melden,
wir können dann ja mal im Dezember darüber reden,
wenn wir HOMOLULU erfolgreich hinter uns gebracht haben.
Achim K.
Leserbriefe
TW Neurologie Psychiatrie Nr. 3/92:
"Homosexualität und Neurose" Leitartikel
von Dr. H. B. Flöttmann über seinen Standpunkt
zum Thema Homosexualität unter psychiatrischen Aspekten
(zit. in BASG News 2/92)
Wissenschaftlicher "Verhältnisblödsinn"
In der TW Neurologie Psychiatrie Nr. 3 vom März 1992
haben Sie einen Leitartikel mit dem Titel "Homosexualität
und Neurose" veröffentlicht. Das Bemerkenswerte
an diesem Vorgang ist weniger, dass der Autor, Herr Dr.
Flöttmann, ein von keiner Sach- und Literaturkenntnis
zeugendes Papier über die Homosexuellen und die Homosexualität
verfasst hat, sondern vielmehr, dass eine solche Arbeit
in einer Zeitschrift erschienen ist, die doch vermutlich
den Anspruch erhebt eine wissenschaftliche Sachpublikation
zu sein.
Herrn Flöttmanns private Auffassungen über die
Homosexualität sagen allenfalls etwas über ihn
selbst, nicht aber über die Homosexuellen aus. Dass
Herrn Flöttmann beispielsweise kein Homosexueller bekannt
ist, der in der Lage ist, auf Dauer treu zu sein, mag ihm
vielleicht ein Problem sein. Daraus aber abzuleiten, es
gäbe ihn nicht, grenzt an wissenschaftlichen "Verhältnisblödsinn",
der auch nicht dadurch entschuldigt wird, dass die Theoriebildung
zur Homosexualität über lange Zeit von solcher
Privatempirie zehrte.
Nun wäre der Kollege Flöttmann durch eine kompetente
Redaktion leicht davor zu bewahren gewesen, seine im Gestus
von "Hier stehe ich und kann nicht anders" vorgetragene
Inkompetenz in der Frage der Homosexualität, und übrigens
auch in der des Verhältnisses von Moral und Krankheit
und der Aufgabe der Psychiatrie, der Fachöffentlichkeit
kundzutun. Mit der Entscheidung indes, eine solche Arbeit
als Leitartikel zu veröffentlichen, machen sie sich
mit seinen Ansichten gemein. Dies wirft ein durchaus trübes
Licht auf Ihr Blatt.
Die Bewertung der Homosexualität als Krankheit hat
mehr als ein Jahrhundert lang die Legitimation geliefert,
an Homosexuellen, ohne Rücksicht auf die körperlichen
und seelischen Folgen, somatische und psychotherapeutische
"Heilungs"-Versuche zu verüben. Um die Homosexualität
zum Verschwinden zu bringen, war Ärzten und Psychologen
dabei jedes Mittel recht, vom verstümmelnden Hirneingriff
bis zur psychoanalytischen Kur. Anlässlich der Streichung
der Diagnose Homosexualität, die von den Herausgebern
der deutschen Fassung der ICD-10 zurecht als eine "diskriminierende"
Diagnose (ICD-10, S. 18) bezeichnet wird, wäre ihren
Lesern ein Leitartikel zu wünschen gewesen, der diese
unheilvolle Geschichte nicht ignoriert. Diese Chance haben
Sie vertan. Statt dessen die dümmliche These des Herrn
Flöttmann, dass die Homosexualitäts-Diagnose nur
deshalb gestrichen wurde, weil es den Psychiatern an Mut
fehle, die Homosexuellen als krank zu bezeichnen, zu verbreiten,
zeugt entweder von völliger Unkenntnis oder blankem
Zynismus. Ulrich G. für den Vorstand der Bundesarbeitsgemeinschaft
Schwule im Gesundheitswesen, Ärzte und Therapeuten
e.V., Berlin |
| THEMEN
DER 43. TAGUNG (Juni 1992) |
 |
| |
| THEMEN
DER 42. TAGUNG (März 1992) |
 |
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| THEMEN
DER 41. TAGUNG (Dezember 1991) |
 |
| |
| THEMEN
DER 40. TAGUNG (September 1991) |
 |
| |
| THEMEN
DER 39. TAGUNG (Juni 1991) |
 |
| |
| THEMEN
DER 38. TAGUNG (März 1991) |
 |
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| THEMEN
DER 37. TAGUNG (Dezember 1990) |
 |
| |
| THEMEN
DER 36. TAGUNG (September 1990) |
 |
| |
| THEMEN
DER 35. TAGUNG (Juni 1990) |
 |
| |
| THEMEN
DER 34. TAGUNG (März 1990) |
 |
| |
| THEMEN
DER 33. TAGUNG (Dezember 1989) |
 |
| |
| THEMEN
DER 32. TAGUNG (September 1989) |
 |
| |
| THEMEN
DER 31. TAGUNG (Juli 1989) |
 |
| |
| THEMEN
DER 30. TAGUNG (März 1989) |
 |
| |
| THEMEN
DER 29. TAGUNG (Dezember 1988) |
 |
| |
| THEMEN
DER 28. TAGUNG (September 1988) |
 |
| |
| Tagung
Homosexualität und Gesundheit in Frankfurt/M (Juni
1988) |
 |
|
Die Sommertagung im Waldschlößchen fiel zugunsten
der Tagung "Homosexualität und Gesundheit"
in Frankfurt/M vom 15-19.Juni 1988 aus.
Aus dieser nicht gezählten Tagung resultiert eine
Verschiebung in der Nummerierung bei sonst 4 Tagungen im
Jahr: (+1) |
| THEMEN
DER 27. TAGUNG (März 1988) |
 |
| |
| THEMEN
DER 26. TAGUNG (Dezember 1987) |
 |
| |
| THEMEN
DER 25. TAGUNG (September 1987) |
 |
| |
| THEMEN
DER 24. TAGUNG (Juni 1987) |
 |
| |
| THEMEN
DER 23. TAGUNG (März 1987) |
 |
| |
| THEMEN
DER 22. TAGUNG (Dezember 1986) |
 |
| |
| THEMEN
DER 21. TAGUNG (September 1986) |
 |
| |
| THEMEN
DER 20. TAGUNG (Juni 1986) |
 |
| |
| THEMEN
DER 19. TAGUNG (März 1986) |
 |
| |
| THEMEN
DER 18. TAGUNG (Dezember 1985) |
 |
| |
| THEMEN
DER 17. TAGUNG (September 1985) |
 |
| |
| THEMEN
DER 16. TAGUNG (Juni 1985) |
 |
|
Gründung der Balintgruppe |
| THEMEN
DER 15. TAGUNG (März 1985) |
 |
| |
| THEMEN
DER 14. TAGUNG (Dezember 1984) |
 |
| |
| THEMEN
DER 13. TAGUNG (September 1984) |
 |
| |
| THEMEN
DER 12. TAGUNG (Juni 1984) |
 |
| |
| THEMEN
DER 11. TAGUNG (März 1984) |
 |
| |
| THEMEN
DER 10. TAGUNG (Dezember 1983) |
 |
| |
| THEMEN
DER 9. TAGUNG (x 1983) |
 |
| |
| THEMEN
DER 8. TAGUNG (x 1983) |
 |
| |
| THEMEN
DER 7. TAGUNG (Januar 1983) |
 |
Veranstaltungsort
Treffen im Waldschlösschen bei Göttingen. Seither
finden alle Tagungen dort statt. |
| THEMEN
DER 6 A. TAGUNG (Oktober 1982) - ein noch kurioseres zweites
6. Treffen! |
 |
Veranstaltungsort
Waldschlösschen bei Göttingen |
| THEMEN
DER 5 A. TAGUNG (Juli 1982) - ein kurioses zweites 5. Treffen! |
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Veranstaltungsort
Neversdorf bei Hamburg |
| THEMEN
DER 6. TAGUNG (März 1982) |
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Veranstaltungsort
Neversdorf bei Hamburg |
| THEMEN
DER 5. TAGUNG (Dezember 1981) |
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Veranstaltungsort
Waldschlösschen bei Göttingen |
| THEMEN
DER 4. TAGUNG (X 1981) |
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Veranstaltungsort
Thomasberg |
| THEMEN
DER 3. TAGUNG (Mai 1981) |
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Veranstaltungsort
Waldschlösschen bei Göttingen |
| THEMEN
DER 2. TAGUNG (Januar 1981) |
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Veranstaltungsort
Treffen fand in der psychiatrischen Universitätsklinik
in Hamburg statt. |
| THEMEN
DER 1. TAGUNG (X 1980) |
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Veranstaltungsort
Erstes Treffen in Berlin "am Lützowufer". |
| Gründung
der BASG auf dem Berliner Gesundheitstag 1980 |
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| Veranstaltungsort
Gründungstreffen in Berlin "am Lützowufer"
im Rahmen des Berliner Gesundheitstages. |
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